Zuhören.

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Das Thema  ZUHÖREN ist gerade wohl aktuell. Als mir eine Freundin das erzählt hat, da habe ich genau hingehört. Es war spannend, denn mir wurde klar, wie viel ZUHÖREN es so am Tag gibt.

Obwohl ich ja von mir behaupten würde, dass ich eher ein visueller Mensch bin. Und trotzdem, egal ob in meinem Privatleben oder in den Coachings, in der inneren Arbeit bei mir oder bei anderen, immer geht es um Zuhören. Genau hinhören. Wer sagt wann was.

Besonders laut höre ich meine inneren Stimmen  – nein, ich meine nicht DIE innere Stimme –  wenn ich mich zum Meditieren hinsetze.
Meine Gedanken rasen durch meinen Kopf und ich höre zu. Lausche ihnen, bis ich es dann wieder bemerke, um dann wieder auf die Stille zu lauschen, die dazwischen ist.

Dabei wurde es mir vor langer Zeit bewusst, wie viel da in meinem Kopf so gesprochen wird.  Manchmal konnte ich sogar die einzelnen Stimmen erkennen.
Meine Oma zum Beispiel, meldete sich regelmäßig in mir, wenn ich in jüngeren Jahren mal ausschlafen wollte. Damals lebte ich schon lange nicht mehr zuhause, aber trotzdem war da die Mahnung in meinem Kopf, dass es langsam Zeit zum Aufstehen wäre und zum Arbeiten. Deutlich zu hören.

Aber auch meine Mutter, mein Vater, Lehrer, alle waren sie in mir und haben ihren Senf zu allem dazu gegeben. Seltenst positiv.
Mit den Jahren und viel innerer Entwicklung habe ich viele Stimmen in mir zum Schweigen gebracht oder sie betreffen mich einfach nicht mehr.  Ich höre also nicht mehr zu. Und glauben tue ich ihnen schon gar nicht mehr.
Heute habe ich nur noch zärtliche Worte von meiner Oma im Kopf. Aber es gibt trotzdem noch viel in mir zuzuhören. Wie gesagt, leider oft beim Meditieren…

Das, wir uns jeden Tag so selbst erzählen, das ist nicht ohne.
Unser inneres System ist ja dafür da unser Überleben zu sichern. Also sind wir auf Gefahren, Probleme und Schmerzen programmiert. Ja, „eigentlich“ auf deren Vermeidung. Was aber letztendlich doch dazu führt, dass wir dauernd in uns Gespräche führen, was alles Schreckliches passieren könnte. Anscheinend sollen über 80 % unserer Gedanken negativ sein.
Da lohnt sich das Hinhören auf jeden Fall.
Was ist, wenn ich das und das am Ende des Monats nicht schaffe? Was ist, wenn das und das nicht klappt?
Aber auch: das schaffst du doch nie! Das ist nur bei anderen, nicht bei mir möglich. Du kannst das nicht! Was glaubst du denn?

Höre auf deine innere Stimme

Ja, höre genau hin. Das ist der Anfang.
Vor allem bei DU-Aussagen, also wenn du dich selbst mit Du anredest. Da wäre es sinnvoll quasi auf Durchzug zu schalten. Sich bewusst zu werden, dass das NUR Gedanken sind. Keine Wahrheiten.

Also je bewusster du dir selbst zuhörst, umso besser lernst du dich kennen.
Dann hast du die Möglichkeit genau hinzuhören und dann zu überprüfen, ob das wirklich wahr ist. Das allein kann schon viel verändern, wie uns zum Beispiel the work zeigt, eine Technik mit der Byron Katie ihres und viele Leben positiv verändert hat.

Einen großen Raum nimmt das Zuhören in meinen Coachings ein.
Ich lasse meine Kundinnen reden, denn wenn sie mir erzählen, was sie wirklich wollen, wohin sie wollen, warum es noch nicht klappt, was es so alles in ihrem Leben gibt, dann kann ich sehr schnell genau die Punkte erkennen, an denen wir ansetzen können.
Dann kann ich genau da nachhaken, wo mir etwas auffällt. Und meistens ist das gleich ein Treffer. Und für die Kundin einen Schritt näher an ihrem Ziel.

Wer noch nie ein Coaching als Kunde erlebt hat, der kann sich das nur schwer vorstellen. Coaching ist ein so machtvolles Instrument weiterzukommen. Ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin, wenn ich mich nicht hätte coachen lassen.

Oft fällt es einem ja gar nicht auf, was man wirklich so sagt. Und selten weist uns jemand anderer darauf hin, dass wir dauernd Ausreden benutzen, warum wir etwas nicht können oder machen. Oder wir viele Geschichten darüber haben, warum wir keine Zeit oder kein Geld haben. Warum bei uns eben alles anders ist…

Hinhören. Zuhören. Auch auf die leisen Zwischentöne. Und die Stille.

Die gehört für mich zwingend dazu.
Auch, wenn ich sie beim Meditieren so selten wirklich halten kann.

Die Stille gehört dazu, wenn ich wirklich fühlen will. Ohne Geplapper in meinem Kopf. Die Stille ist der Raum, aus dem heraus alles entsteht. Ohne Stille kein Hören.

Und dann gibt es eine besondere Stille. Für  mich wenigstens. Früher hatte ich davor Angst, war unsicher, brach sie sofort.
Die Stille im Gespräch.
Oder im Coaching. Im Coaching gibt es eine Stille, die ist wunder-voll. Voller Wunder.
Sie entsteht, wenn ich eine Frage stelle und der andere überlegt.

Überlegt.

Überlegt.

Lange, weil er darüber noch nie nachgedacht hat. Er hat gerade eine ganz neue Türe in sich selbst geöffnet und betritt einen neuen Raum.

Heute kann ich diese Stille aushalten.
Heute spüre ich die Erhabenheit dieser Stille.
Denn danach ist alles ein wenig anders für den, der dann wieder auftaucht und seine Antwort gefunden hat.
Eine ganz neue Sicht.
Eine ganz frischgeborene Erkenntnis.
Ich habe die Ehre, die erste zu sein, die diese neue Erkenntnis meiner Kundin hört. Diese Momente sind heilige „Hör-Momente“  für mich. Für diese Momente bin ich sehr dankbar.

Ich danke Veronika, dass sie mich dazu inspiriert hat, mal genau hinzuhören. Und ich freue mich, wenn du  bei dir genau hinhörst. Dann bei anderen. So machen wir die Welt zu einem besseren Ort.
Hinhören mit offenem Herzen und Liebe. In mir und auch außen. Das ist schon beinahe Paradies…

Und hier kannst du dir direkt einen Termin für dein Erstgespräch ausmachen, damit du erleben kannst, was Coaching für dich tun kann.
Terminvereinbarung Erstgespräch

Und ich freue mich, wenn du deine Gedanken und dein Zuhören unten in die Kommentare schreibst. Kennst du diese heilige Stille? Hast du sie schon mal selbst erlebt?

Bis bald!
Uta Nimsgarn

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