… ich schaffe einfach nicht genug. 3 Tipps, damit das der Vergangenheit angehört.

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Also, das war klar. Sonnenklar.
Gleich nach dem 6. Januar wollte ich loslegen. Das war genau die richtige Zeit. Alle Pläne in der Schublade. Neue Projekte (3 Stück), fertige To-do-Listen, alles war startklar.
Außer ich. Was ich schon zum Jahresende merkte. Aber mir erst am 3. Januar eingestehen konnte. Ja, manchmal brauche ich etwas mehr Zeit.
Über meine Morgenerkenntnis vom 3. Januar 2016 und was sie dir bringt, darüber schreibe ich heute (28.Januar 2016).
Und nein, so viel jetzt schon, es sind keine 3 Tipps zur Zeitplanung, zur Produktivitätssteigerung oder so… nein, ganz anders…

In meinen Einzelcoachings kommt es gerade so vor:
Ich falle immer wieder aus meiner Mitte. Der ganze alte Schrott kommt immer wieder hoch… eigentlich dachte ich, der müsste lang weg sein, ich hab doch so viel aufgelöst…
Oder wie es einer anderen Kundin geht: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist so viel und ich habe immer den Eindruck, ich schaffe nicht genug, um wirklich meine Ziele zu erreichen.Eigentlich weiß ich nicht mal mehr, ob das überhaupt noch meine Ziele sind.
Es gibt aber auch das Aufstöhnen: Ja, wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre es einfacher, dann würde ich mich besser fühlen… aber ich schaffe es einfach nicht. Ich mache wohl noch nicht genug.

Und mir ging es ähnlich.
„Eigentlich“ wollte ich voller Elan und Schwung in den Januar starten … und dann … nichts.
Ich liebe es ja für mich zu schreiben (mehr dazu stand im Newsletter…) und schon nach ein paar Sätzen war mir an diesem Morgen des 3. Januar klar. Planänderung.

Wenn du jetzt glaubst, dass das einfach und leicht bei mir geht, muss ich dich leider enttäuschen.
Zuerst meldeten sich alle Ängste und mein Pflichtbewusstsein massiv zu Wort.
Schließlich hatte ich Pläne. Ich bin selbstständig, ich kann doch nicht noch mehr Pause machen, wo ich doch schon den halben Dezember für mich hatte.

Was ist mit meinen Verpflichtungen?
Du wolltest doch …, meldest sich mein Pflichtbewusstsein, mit einen mehr als schalen Nachgeschmack
…. denn es servierte mir all die Punkte, die ich mal vorhatte. 3 neue Projekte, die aber alle irgendwie ihren Charme verloren hatten. Und die sich jetzt nicht mehr wirklich stimmig anfühlten. Ja, weil ich während der letzten Wochen viel reflektiert hatte, alte Muster aufgelöst hatte und ich  jetzt einen neuen Blick auf meine Welt habe.

Vielleicht geht es dir auch so.
Du hast die letzten Wochen/Monate viel innerlich gearbeitet, du hast dich verändert und irgendwie passt es jetzt nicht mehr.
Leider hat sich nicht, wie von Zauberhand, alles gefügt.
Es ist eher so, dass da immer mehr auf deiner Liste steht und du das Gefühl hast immer weniger zu schaffen.

Leichte Angst, manchmal Panik, macht sich breit, denn wie willst du so deine Ziele erreichen? Geld verdienen?

An diesem Morgen stellte ich mir dann die Fragen:
Warum halse ich mir so viel auf? (Meine To-do-Liste raubte mir fast den Atem…)
Warum glaube ich immer alles schaffen zu müssen? Möglichst allein und perfekt?
Warum macht mir gerade mein Lebe-schön und das Nichts-Tun (für mein Business) so ein schlechtes Gewissen?
Warum verweigern sich gerade in meinem Umfeld so viele Frauen dem Erleben von schönen entspannten Momenten, vor lauter Angst nicht genug zu tun? (Ich bin immer aufmerksam, was um mich rum passiert. Das sagt auch was über mich aus…)

Und als ich so bei meiner heißen Schokolade mit einem Hauch Zimt saß, an meinem Küchentisch und in den Garten schaute, da fiel mir etwas ein. Ich hatte es vor langer Zeit mal irgendwo gelesen.
Muse (LebeSchön) ist nur möglich, wenn wir wirklich bei uns selbst sind. Oft ist das viele Tun wie eine Flucht vor uns selbst, eine Art Rechtfertigung dafür, dass wir wirklich existieren. Ohne Tun kein Recht auf Existenz. Punkt.

Es war noch ruhig und früh am Morgen und ich hatte eine tiefe Erkenntnis.

Ich werde nie das Gefühl haben genug zu tun, wenn ich (unbewusst) glaube, dass ich nicht genug BIN.

Lass dir das bitte langsam auf der Zunge zergehen. ES dauerte auch eine Weile, bis ich es ganz sacken lassen konnte…

Ich werde nie das Gefühl haben genug zu tun, wenn ich (unbewusst) glaube, dass ich nicht genug bin.

 

Deswegen habe ich mir Zeit geschenkt. Bis Anfang Februar.
Zeit, all das Neue zu integrieren.
Zeit, nichts zu tun. Keine neuen Projekte.
Zeit, zu spüren, dass ich immer genug bin.
Ich habe gearbeitet, aber nur was mir wichtig ist. Meine Coachings zum Beispiel. Und ja, ich glaube, dass ich selten so viele und tiefe Durchbrüche mit meinen Kundinnen hatte.
Es ist unglaublich.
Aber alle Projekte ruhen.
Doch es ist magisch. Plötzlich „meldet“ sich ein neuer Kurs bei mir…. (Kurse melden sich immer und wollen dann auf die Welt)
Zum Thema Ziele und Manifestieren übrigens. Also perfekt passend.
Denn durch diese Zeit habe ich einen großen Schritt gemacht.
Ohne dass ich wirklich im Außen was gemacht habe. Magisch eben….

 

Wenn du spürst, es wäre auch bei dir an der Zeit endlich genug zu sein, dann helfen dir diese 3 Schritte:

 

1. Du bist genug. Fühle es. Lebe es. Erkenne deinen Wert. Suche nach Beweisen dafür. Du bist jetzt, genau so wie du bist, genug.

2. Schenke dir die Zeit zu integrieren, vor allem wenn du in den letzten Wochen und Monaten viel aufgearbeitet hast. Wenn du neue Erkenntnisse hattest. Wenn du dich mitten in einer Transformation befindest. Das Neue braucht Raum und Zeit (auf allen Ebenen), damit es sich festigen und wirklich zeigen kann. Es müssen erst neue Muster und Routinen entstehen. Wenn du dir diese Zeit nicht gibst, dann fällst du immer wieder in die alten Muster und Reaktionen zurück und wunderst dich warum.

3. Frage dich bei allen deinen Aufgaben, ob dich die Erledigung wirklich einen Schritt weiter dahin bringt, wo du wirklich, wirklich hinwillst. Und nur die machst du.
Falls du nicht weißt, wo du hin willst, dann ist jetzt der perfekte Moment, dir darüber klar zu werden. Fange einfach an und frage dich, wie du dich gerne fühlen würdest. Das ist immer eine gute Richtschnur…

Ja, es kommen Ängste hoch. Alter Mist, den du entsorgen kannst.
Oder, wenn es eine altbekannte Angst ist, dann begrüße deine alte Freundin und mach trotzdem weiter…. sie ist nur eine Angst. Sonst nichts…
Lass dich davon nicht abhalten. Putze deine Lampe und lass dein Licht leuchten!

Zu meinen Coachings geht es hier. Damit du in Zukunft alles leicht und in deiner Zeit schaffst und dein Licht leuchtet. Denn dann kommst du leichter auf deine nächste finanzielle Ebene….

Und zur Erinnerung: Du bist genug. Genau so, wie du jetzt bist. Du bist genug.

Ich freue mich über deinen Kommentar unten, denn es interessiert mich, ob es anderen Frauen auch so geht. Vielleicht hast du noch deine Erfahrung für uns, dann wäre es super, wenn du sie mit uns teilst!
Danke!

1 Kommentar zu „… ich schaffe einfach nicht genug. 3 Tipps, damit das der Vergangenheit angehört.“

  1. Danke liebe Ute, Dein Beitrag kommt mir wie gerufen und tut unendlich gut. Ich kann kaum noch ein Wochenende geniessen ohne schlechtes Gewissen, da ich am neuen Buch schreibe und viele Ideen habe. Und dann liege ich wie gelähmt im Bett oder sitze auf der Terrasse, mit leerem Kopf und voller Sorge nie mehr aus dem Quark zu kommen. Ich kann manchmal die Prokrastination nicht von Wohlfühlzeit unterscheiden 🙄 Selbst in langweiligen Situationen wie auf längeren Flügen mag ich die Zeit nicht mehr „sinnvoll nutzen“ wie ich es sonst von mir als Powerfrau kenne, sondern guck einfach nur Löcher in die Luft. Ich bin mir gerade selber etwas unheimlich und das als Coach für Selbstliebe 😳 Den Klienten kann ich es vermitteln, aber bei mir hakts gerade! Liebe Grüsse, Beate

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