Werfe diese 10 Gedanken raus! Dann klappt! es auch mit dem Geld

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Nette und brave Mädchen kommen nicht überall hin (nur in den Himmel) und werden auch nicht reich. Sie haben meistens nicht mal so viel, dass sie ein Leben leben können, ohne ihr Geld dauernd umdrehen zu müssen.

Von einer Liebesbeziehung mit ihrem Geld ganz zu schweigen.

Und warum? Weil sie so viele falsche Botschaften im Laufe ihres Lebens unbewusst gesammelt haben. Von ihren Eltern, von den anderen außen rum, von den Medien, von der Gesellschaft, von anderen Frauen, von Männern, von der Kirche, von der Schule…

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, diese Überzeugungen und Gedanken ein für alle Male zu entsorgen:

1. Männer kennen sich in Finanzdingen besser aus.

In meiner Zeit als Bankerin habe ich diesen Satz unzählige Male gehört. Selten von Männern, die lieber einen Mann als Berater wollten. Viel mehr aber von Frauen, als Entschuldigung, dass sie sich bisher nicht um ihre Finanzen gekümmert haben. Werfe diese Überzeugung sofort raus! Es gibt kein Finanz-Gen, das nur die Männer haben. Wir Frauen halten uns nur klein damit! Übernehme die Verantwortung für deine Finanzen. Du kannst das mindestens so gut wie ein Mann. Ich habe auf jeden Fall noch nie eine Frau getroffen, die es nicht konnte.
Und wenn du nicht weißt wie, dann hole dir Unterstützung.

2. Frauen haben kein Verständnis für Mathematik und Zahlen. Und Geld.

So ein Unsinn! Moderne Studien belegen, dass Frauen genauso gut sein können. Oft haben sie nur mehr Angst davor. Wahrscheinlich genau wegen dieses Fehlglaubens. Vielleicht auch, weil Frauen Angst haben, dass sie dann keine richtige Frau mehr wären. Frauen können genauso gut mit Finanzen und Zahlen umgehen wie Männer. Punkt.

3. Über Geld redet man nicht. Schon gar nicht als Frau.

Warum eigentlich nicht? Weil manche von uns Angst davor haben, andere zu verletzen, die weniger haben. Also bleiben wir lieber arm, damit andere sich nicht schlecht fühlen müssen. Außerdem wollen wir ja nicht prahlen. Das geht ja gar nicht.
Wir Frauen sollten unbedingt über Geld reden! Um uns zu stärken und um uns Tipps zu geben, um zu lernen, wie wir besser damit umgehen können. Um andere Frauen zu inspirieren und zu motivieren! Ich freue mich über jede erfolgreiche Frau, die mich an ihren Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben lässt, auch an denen mit Geld. An denen ganz besonders.
Und deswegen gibt es auch den genialen Mindset Club. Dort reden Frauen über Geld und wachsen über sich hinaus.

4. Geld verdirbt den Charakter.

Wenn du mit Geld einen schlechten Charakter hast, dann hättest du den auch ohne Geld. Geld verstärkt es vielleicht. Allerdings in beide Richtungen. Leider hören wir so wenig über all die wundervollen Menschen, die viel Geld haben und die ihr Geld zu ihrem Wohle und zum Wohle aller einsetzen. Und oft ist es auch einfach der Neid, der solche Sätze sagen lässt.

5. Für die Eltern kann man nichts, aber für die Schwiegereltern.

Reich heiraten kann funktionieren. Oder auch nicht. Es gibt allerdings viel weniger reiche Männer als ärmere. Und selbst, wenn du einen reichen Mann heiratest, dann kann es immer noch schiefgehen. Wir haben wir in Deutschland, nämlich eine Scheidungsrate von 50%. Übrigens stehen auch Frauen von reichen Männern nach der Scheidung oft nicht besser da als vorher. Also, raus damit! Dein eigenes Geld, deine finanzielle Unabhängigkeit, die bleibt dir immer.

6. Du brauchst dich doch nicht so anstrengen. Warum willst du unbedingt gut verdienen? Dein (zukünftiger) Mann verdient doch eh genug.

Es soll ja Stimmen geben, die sagen, dass für eine Frau ein Studium gut dafür sei, den richtigen Mann zu finden. Da sind wir dann wieder beim Heiraten und der Scheidungsquote.
Lege Wert auf deine Ausbildung und strebe den bestbezahltesten Job an, wenn du das willst! Ich zum Beispiel will gut verdienen, weil ich meine finanzielle Unabhängigkeit sehr schätze. Und ich investiere viel in mich, meine Entwicklung und mein Geschäft. Immer.

7. Geld verdient man nur mit harter Arbeit.

Das kennen Männer und Frauen. Frauen nehmen es sich aber besonders zu Herzen. Sie arbeiten und arbeiten. Tag und Nacht. Für wenig Geld. Es wäre besser weniger zu arbeiten und dafür mal über Geld (und angemessene Preise oder eine Gehaltserhöhung) nachzudenken. Und über den (Un-)Sinn dieses Satzes. Dann kannst du ihn sofort entsorgen. Arbeit kann richtig Spaß machen, dann ist es allerdings keine harte Arbeit mehr, sondern Freude! Und Geld findet Menschen, die Spaß an dem haben, was sie tun unwiderstehlich!

8. Männer wollen keine Frauen, die mehr verdienen als sie.

Ich persönlich kenne Männer, die würden viel lieber zu Hause auf die Kinder aufpassen und sie wären froh, wenn ihre Frau viel mehr verdienen würde. Redet doch mal offen miteinander. Durch die gesellschaftlichen Normen leiden Frauen und Männer. Fangen wir an diese Normen umzuschreiben.
Und anders herum, willst du einen Mann, der so was denkt?

9. Geld macht nicht glücklich.

Kein Geld aber auch nicht. Natürlich kann man für Geld kein Glück kaufen. Oder Liebe. Oder Freundschaft. Aber dafür war es auch nicht gedacht. Dafür gibt dir genügend Geld Wahlmöglichkeiten, die du sonst nicht hättest. Mit Geld bekommst du Traumschuhe, Bildung, kannst Krankenhäuser bauen und Essen für deine Kinder bezahlen. Oder was immer du willst.
Genug Geld bedeutet finanzielle Freiheit. Das zu tun, was du willst und die zu sein, die du sein willst. Und das macht richtig glücklich.

10. Kümmere Dich zuerst um andere. Sei nicht so egoistisch.

Dieser soziale Anspruch hält viele Frauen gefangen. Wer will schon egoistisch sein. Aber es stimmt nicht. Für sich selbst zu sorgen, reich sein wollen, hat nicht unbedingt was mit Egoismus zu tun. Schon im Flugzeug erfahren wir, dass wir die Sauerstoffmaske erst uns aufsetzen sollen und dann unseren Kindern oder den anderen. Nur wenn es mir gut geht, dann kann ich andere unterstützen. Nicht vorher. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich für mich sorge und dann auch für andere. Das schließt sich nicht aus. Im Gegenteil, das ergänzt sich wunderbar!

Hast du Gedanken gefunden, die du auch kennst? Gefährlich sind aber auch die unbewussten Gedanken und Bilder! Wenn du aufmerksam dein Leben anschaust, dann findest du sicher den einen oder anderen Blockierer in deinem Kopf/Denken und dann, nichts wie raus damit!
Welches ist denn deine „Lieblingsnummer“? Ich höre in letzter Zeit häufig die Nummer 9, vor allem wenn ich erzähle, was ich mache…
Und habe immer wieder die Nummer 7 in unterschiedlichen Varianten am Wickel.

Ich wünsche dir einen guten Hausputz!
Um glücklicher zu werden braucht es eher, dass wir was wegtun und weniger, dass wir was dazu tun…

Bis bald!
Uta Nimsgarn

 

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