Welche AusREDEN hast du?

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Wenn wir eine Veränderung machen wollen, dann ist es wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass nicht immer alles in uns, diese Veränderung auch unterstützt.

Und dass sich Ausreden wunderbar tarnen können. Darum geht es heute.

Klar, am Anfang ist dein Verstand begeistert, dein Bewusstes jubelt! Ist Feuer und Flamme.
Ja, genau, diesen Kurs biete ich jetzt an!
Ja, ich werde das mit Leichtigkeit jetzt umsetzen!

Und du fängst an. Voll motiviert und völlig ohne Zweifel, dass du es schaffen wirst.

Und dann. Dann passiert es. Die Euphorie verfliegt, der Alltag gewinnt wieder die Oberhand. Leben passiert, die ersten Hindernisse tauchen auf, es wird schwieriger.  Langsam schleicht sich ein Gedanke ein :  das klappt ja eh nicht…

Dann hat dein Unbewusstes voll zugeschlagen. Es ist der wirkliche Bestimmer in deinem Leben, denn über 95% wird dort entschieden. Und nicht nur, ob deine Bauchspeicheldrüse jetzt mehr Insulin ausschütten soll oder deine Körpertemperatur etwas angehoben wird.

Nein. Dort sind deine tiefen Überzeugungen gespeichert. Von denen du ausgehst, dass so die Welt eben ist. Und wenn dort jetzt irgendetwas abgespeichert ist, das deinem Ziel entgegensteht, dann wird es echt schwer.

Dein Unbewusstes will dich IMMER schützen.
Es ist für unser Überleben verantwortlich.

Das hat es ja bisher (seit Millionen von Jahren) auch perfekt gemacht, sonst würde weder ich hier schreiben, noch du lesen. Es arbeitet also extrem wirkungsvoll. Und es verhindert jede Veränderung. Denn, das was bisher war, das hat sich als lebenserhaltend (nicht unbedingt gut…) herausgestellt.

Es reagiert also auch mit negativen Gefühlen, wenn die Veränderung an sich sehr gut für dich wäre.
Veränderung an sich bedeutet erstmal Gefahr für dein inneres System.

Dein Wunsch nach Veränderung

Dein Wunsch, der Veränderung braucht, damit er in die Realität kommt, kollidiert mit einer (unbewussten) Überzeugung in dir. Neue Verhaltensweise kontra Altbekanntes. Abweichung vom Bekannten. Achtung! Gefahr!

Und dann können folgende Möglichkeiten auftreten. Kennst du eine davon? Oder sogar mehrere??

  1. Ich fange gar nicht erst an. Ungünstiger Zeitpunkt. Erst wenn ich …, dann fange ich an. 
  2. Ich vergesse es einfach. Ach, da war doch was. Ja, ich wollte… (hier kommt dein Wunsch)… Ach, jetzt habe ich es schon wieder vergessen…. Soll wohl nicht sein…
  3. Ich finde den Gedanken zunehmend blöd. Was soll das eigentlich? Geht mir doch auch so ganz gut. Andere haben es auch ohne diesen Aufwand geschafft…
  4. Ich habe gerade kein Geld. Es geht auch ohne dieses Coaching. Für was soll ich denn das Geld für einen Online-Kurs ausgeben. Das schaffe ich doch alleine….
  5. Ach, ich hör jetzt auf. Schon wieder diese Schwierigkeiten. Es soll doch leicht gehen…. dann ist es wohl nichts meins…und…
  6. Ich kann das eh nicht. Oder ist es bei dir: Das geht für mich nicht.
  7. Ich bin es nicht wert. … diese hohen Preise bezahlt mir niemand…. dass es so leicht gehen darf…. dass ich erfolgreich sein darf…..

 

Das ist jetzt mal eine kleine Auswahl an Ausreden. Ja, alles Ausreden! Ausreden, die dein Unbewusstes für dich ins Feld führt, damit sich ja nichts ändert.
Es geht nie um Geld oder um Zeit. Nie.

 

Es geht um die Veränderung an sich!

Denn diese Ausreden wirst du bei vielen anderen Veränderungen auch haben.

Egal ob du

  • regelmäßig Sport machen willst (keine Zeit)
  • dich und deine Lieben gesünder ernähren willst (zu aufwendig, zu teuer)
  • du gerne eine neue Wohnung hättest (in dieser Zeit! Das geht ja gar nicht… gibt es nicht, so wie ich will und bezahlen kann…)
  • du eine neue Ausbildung machen willst ( zu teuer, da bekomme ich sowieso keine Arbeit…)
  • du deine Preise, dein Einkommen erhöhen willst ( das zahlt eh niemand. Das bin ich gar nicht wert…)
  • du das Leben führen willst, von dem du (heimlich) träumst ( so egoistisch bin ich nicht, träum weiter, für andere aber nicht für mich…)
  • und … und … und

Ergebnisse oder Ausreden?

Wenn du, egal in welchem Bereich deines Lebens, etwas verändern willst, dann ist die erste Aufgabe, dein Unbewusstes mit ins Boot zu holen! Denn, wenn es auf deiner Seite ist, dann unterstützt es dich perfekt. Und dann, dann bist du die Königin in deinem Leben.

Es ist deine Aufgabe und deine Verantwortung deinem Unterbewussten die richtigen Programme und Denkmuster vorzugeben.

Du kannst es natürlich auch so lassen, nur dann bestimmen deine alten Muster weiter dein Leben. Muster, die du als kleines Mädchen eingespeichert hast. Muster, die aus alten Zeiten stammen, oft seit Generationen in deiner Familie quasi vererbt werden. Muster, von denen du nicht mal weißt, dass sie dein Leben bestimmen.

Ich unterstütze dich sehr gerne dabei, dein Unbewusstes so umzuprogrammieren, dass es das Leben unterstützt, das du dir wünschst! Hier findest du alle Möglichkeiten.

Entweder wir haben die gewünschten Ergebnisse oder AusREDEN

Sagte der Erfolgscoach Anthony Robbins.

Was redest Du Dir ein (oder aus)?

Welches ist deine Lieblingsausrede?
Falls du noch eine andere schöne hast, dann schreibe sie bitte unten in die Kommentare! Damit wir anderen davon lernen können! Vielleicht haben wir die bei uns noch gar nicht bewusst bemerkt…
Und auch, wie du damit umgehst.
Ich finde es immer inspirierend eure Kommentare zu lesen. Danke!

12 Kommentare zu „Welche AusREDEN hast du?“

  1. Liebe Uta,
    danke für Deine Offenheit – denn darum geht’s doch letztendlich: authentisch sein und damit menschlich sein. Zu zeigen, dass jeder ausnahmslos mit Glaubenssätzen zu tun hat, ist mutig, ehrlich und beruhigt ungemein. 😉 Wenn ich jetzt gelesen hätte, wie locker-leicht und perfekt Du mit so einer frustrierenden Situation umgegangen wärst, wäre mein Selbstwertgefühl wahrscheinlich ohne mich auf einen langen Spaziergang gewesen, und der Rest von mir hätte gedacht „siehste, DU hättest das nicht so locker geschafft“. 😀 Ich finde es toll, dass Du darüber geschrieben hast, denn damit machst Du einen Unterschied und zeigst Dich, wie Du bist: ein toller Mensch, der das Leben mit allem annimmt, was es Dir gibt. Wunderbar!
    Herzlichst, Sue
    PS: Ich freue mich trotzdem auf das Video! 😉

  2. Sehr schön geschrieben, Uta! Ich finde „Ankern“ auch eine schöne Technik aus der Psychologie. Man nimmt sich ein Gefühl vor, z.B. „Ich bin stark, ich kann das“, erinnert sich im Detail und ganz intensiv an eine Situation, in der man sich so gefühlt hat und drückt dann an eine bestimmte Stelle (z.B. am Arm oder Finger). So „speichert“ man die Erinnerung quasi an der Stelle und kann sie jederzeit abrufen. Mein Anker für „Ich kann das – mit souveräner Lockerheit“ ist eine Erinnerung an einen früheren Kollegen und Freund, mit dem ich sehr erfolgreich gearbeitet habe. Wir waren beide erst Anfänger in Sachen Kundenpräsentationen und haben uns gemeinsam eine Lockerheit erarbeitet, dass wir richtig Spaß an Präsentationen hatten. Der Anker ist besonders intensiv, weil der Freund verstorben ist. Ich lächle jedes Mal automatisch, wenn ich den Anker aktiviere und an die Arbeit mit ihm denke.

  3. Christiane Blenski

    Ja, immer wieder diiiiiese Tage. Toll, davon zu lesen. Einen Morgen später ist immer gar nicht mehr zu begreifen, was einem für negative Gedanken an diesem einen Alles-läuft-doof-Tag durch den Kopf gingen – Gedanken, die man sogar für ein, zwei Stunden für wahr hielt. Aber als Unternehmerin nützt es ja nix: weitermachen ist die erste Pflicht. Die Überzeugung kommt dann nach. Zum Glück, denn stärker als doofe alte Glaubenssätze sind beflügelnde neue Wahrheiten. 🙂

  4. Liebe Uta, vielen Dank für Deine offenen Worte :-)! Oft hilft mir einer der Kernsätze von Byron Katie`s „The Work“: Was wäre ich ohne mein Denken? Da bin ich sowas von sofort wieder aus der Drama-Schleife raus! Alles Liebe, Anja

  5. Gila Münchenhagen

    Ja, ich denke auch, dass wir mit Authentizität am besten fahren.Im yogischen Weltbild ist genau das eine der Basis Ideen. Sei wahrhaftig – immer. So kommst Du nicht in Situationen, in denen Du Dich verdrehen musst um irgendeine Maske aufrecht zu erhalten. Ich bin seit über 30 Jahrn auf diesem Weg unterwegs und kenne sehr gut die Ansage : Du bist da doch gar nicht genug informiert. Diese Meinung vertritt eine Perfektionistin in mir, die einfach gar keine Ahnung vom wirklichen Leben hat. Angeblich perfekte Schönheit ist für mich kalt, perfekte Ordnung fühlt sich für mich lebensfeindlich an.Jeder, der sich intensiv und lange Zeit mit einem Thema beschäftigt, erlebt den Moment, wo klar wird, dass wir nie alles erfassen werden, dass es immer weiter geht.Deswegen ist ja auch die Bitte möglichst immer einen Anfängergeist zu pflegen so hilfreich. Denke nie Du seist fertig, fühle lieber neugierig und frisch immer wieder Deinem Thema nach. Meine wirksamste Hilfe bei akuten Angstattacken habe ich bei Roger J. Callahan in Leben ohne Phobie gefunden.Man fühlt die Angst und klopft auf die Endpunkte des Magenmeridians unter den Augen auf den Wangenknochen 36 mal.
    Danke für Deinen inspirierenden Artikel

  6. Danke!
    Danke für eure lieben Worte!
    Ich bin sehr berührt davon. Sie tun mir sehr gut. Allein sie sind es wert, dass das so war…
    Und Danke für die guten Ideen! Ich werde doch mal wieder den einen oder anderen ausprobieren.

  7. Liebe Uta,

    schön, dass du nicht nur durch diese Erfahrung gegangen bist, sondern auch darüber schreibst.

    Zitat: „Und wenn ich ehrlich bin, wollte ich natürlich auf gar keinen Fall darüber schreiben. Mich so bloßzustellen (das ist es ja für mich, bei den Glaubenssätzen), das geht ja gar nicht.
    Ich habe es trotzdem getan, eben weil ich an den alten Blockaden arbeite und

    es darum geht, es trotzdem zu tun.“

    Kennen wir das nicht alle? Dieses erleichtert sein, dass es auch anderen so geht wie uns, wenn man sich „outet“? Und dass wir uns demjenigen, der das so offen sagt, NOCH mehr verbunden fühlen.

    Ja, es braucht Mut und es tut gut.

    In diesem Sinne, jedem Tief folgt ein Hoch,
    mach weiter so wie du es tust, das ist prima,

    Karen

  8. Hallo Uta,
    es ist nicht nur toll, dass Du darüber schreibst, sondern darüber hinaus ein sehr wertvolles GESCHENK, das Du damit machst.
    Liebe Grüße
    Markus

  9. Hallo Uta,
    danke für diese Worte – es ist einfach so beruhigend, wenn man weiß, es geht anderen Menschen auch so und ich finde, solche Artikel lest man gern und bis zum Ende durch – weils eben persönliche Erfahrungen sind und man ja diese Situationen auch kennt und wissen will, wie kommen andere damit klar oder was machen diese in solchen Situationen 🙂
    Viiiiiieln Dank für Deine Offenheit
    Andrea

  10. toll, danke für deine Offenheit liebe Uta,
    Ich kenne das auch ganz genau. Ich war diese Tage auch in einer ähnlichen Situation und habe auch kurz gezögert. Und mich dann entschieden, offen zu sein.
    Normalerweise beantworte ich Kommentare auf meine Artikel gleich. Irgendwie ist mir ein Kommentar aber untergegangen und ich habe ihn plötzlich entdeckt. Schreck, oh Schande, wie bin ich erschrocken. Habe ich doch die Schreiberin nicht richtig wertgeschätzt für ihren Kommentar. Und das mir, der das so wichtig ist, allen die Wertschätzung zu geben, die ihnen zusteht. Weiß ich doch wie wichtig das mir ist, die richtige Wertschätzung zu bekommen. Und dann das.
    Ich muss gestehen, ganz kurz habe ich überlegt einfach das Datum meiner Antwort zu ändern. Doch ich habe mich entschlossen ehrlich zu sein und habe genau das auch dann geschrieben. Und es hat sich gut angefühlt. Ich bin über meinen Schatten – über meinen Glaubenssatz gesprungen.
    Danke dir liebe Uta
    herzliche Grüße Barbara

  11. Liebe Uta, danke für dein DICH zeigen und JA!, ich kenne das soooo gut. Du hast mich schon gleich in deinem ersten Satz auf FB – „Ich wünsche dir eine Woche, in der alles PERFEKT klappt!“ erwischt. Mein Ego identifiziert sich gern mit der EINSER Typenbezeichnung im Enneagramm – oh Wunder es ist der PERFEKTIONIST. In vielen Bereichen ist er sehr hilfreich. doch er kann einem auch mächtig auf den Geist gehen… Mittlerweile erwische ich den Punkt, wo es wieder mit ihm/mir „durchgeht“ und dann fange ich an, mit ihm zu sprechen. „Du kannst jetzt echt ruhig sein!“, „Hast mich lange genug durch mein Leben gehetzt“ und wenn er gar nicht hört, gibts ne klare Ansage: „Halt jetzt endlich die Klappe!“ – naja, so bin ich mit ihm im Gespräch und nähre ihn nicht noch mit Gedanken, die ihn noch mächtiger machen. Meistens bekomme ich so die „Kurve“. Die Erlösung/Geistesfruch für einen Einser-Typen ist die „heitere Gelassenheit“. Und so versuche ich immer mehr, Aufgaben – wo ich im Vorfeld erahne, dem PERFEKTIONISTEN wieder zu begegnen – in heiterer Gelassenheit zu meistern. Mir zu sagen, ich fange an, mach es so gut ich kann und schaue mal wie weit ich komme. Ja, wir sind alle übende Meister und das ist auch gut so. Uta, du begleitest mich jeden Tag und ich möchte dir von Herzen danken, dass es genau DICH in meinem Leben gibt.Danke für dein DASEIN <3

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