Was ist eigentlich Money-Mindset?

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Ich werde oft gefragt, was denn dieses Money-Mindset wirklich ist.

Und da es quasi jeden Schritt, jede Entscheidung, nicht nur im Business, sondern auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens bestimmt, ist es sehr wichtig, dass du dir darüber bewusst bist.

Hier kommt meine Antwort.
In der Kurzfassung ist meine Antwort meistens, dass es einfach unser Blick auf Geld ist. Was wir darüber denken, fühlen, glauben.

Hier möchte ich ein wenig mehr ausholen. Denn es ist so viel mehr als nur unser direkter Blick auf Geld. Es spielen viele andere Faktoren hinein, die oft vergessen werden, wenn Money-Mindset eben nur auf „genug Geld“ reduziert wird. Es ist wichtig, dass wir alle erkennen, wie unsere ganz persönliche „Brille“ eingefärbt ist, durch die wir Geld, unser Business, das Wirtschaftssystem, das Finanzsystem und auch Erfolg, andere Menschen, Moral, Spiritualität und noch viel mehr bewerten, einschätzen, als „wahr“ betrachten. Denn das alles gehört für mich ebenso zum Money-Mindset. Oder neuen Geldbewusstsein.

Übrigens können wir diese Brille, also unser Money-Mindset oder Geldbewusstsein, jederzeit verändern. Da ich davon ausgehe, dass wir in den nächsten Jahren größere Wandlungen gerade im Wirtschafts- und Finanzsystem erleben werden, ist eine unterstützende Brille mehr als gut. Denn es werden sich unsere Werte verändern und damit auch unser Alltag.

Und nein, das muss kein Drama werden. Ich sehe das als große Chance für Geld 5.0, unser neues Geldbewusstsein.  …wenn wir alle zusammen unseren Blick auf Geld auf eine neue Ebene bringen. Diese Ebene beginnt in uns, in unseren Überzeugungen und spiegelt sich dann außen in unserem Leben wider.

Deswegen kommen jetzt 6 Bestandteile, die für mich Money-Mindset ausmachen:

 

1. Mein Verhältnis zu Geld – Meine „Geld-Identität“

 

Bin ich die Frau, die leicht und einfach und auf eine gesunde Weise Geld verdient? Sogar viel Geld?

Oder bin ich die Frau, die mit Geld wenig anfangen kann, wo es immer fehlt und die andere nicht betrügen, belästigen, ausnutzen will, denn das heißt ja Geld verdienen?

Das sind zwei ganz unterschiedliche Identitäten. Welches Money-Mindset hast und lebst du und welches willst du?

 

2. Mein Glaube, den ich über Geld habe

 

Geld stinkt und ist dreckig. Viel Geld kann man nur verdienen, wenn man andere über den Tisch zieht. Viel Geld verdienen zu wollen ist egoistisch und wenig spirituell. Geld macht die Welt schlecht.

Oder auch: Geld ist eine wundervolle Möglichkeit meine Wertschätzung  auszudrücken. Meine Angebote sind so hilfreich und erfolgreich für meine Kunden, dass sie dadurch ihr Leben massiv verbessern. Deshalb bedeutet viel Umsatz für mich, dass ich vielen Menschen zu einem besseren Leben verholfen habe. Und Geld unterstützt mich, dass ich die Projekte fördern kann, die mir wichtig sind.

Welche Geschichte erzählst du dir? Ja, alles was wir denken, das sind einfach nur Geschichten, die wir (uns) erzählen. Das heißt, dass du dir auch eine andere, schönere Geschichte erzählen kannst, wenn du willst.

 

3. Wie ich meine Zeit wertschätze

 

Das beginnt damit, wie ich meine Angebote kalkuliere. Wertschätze ich wirklich die Zeit, die ich für meine Kunden einsetze? Und berücksichtige ich sie beim Rechung stellen?

Wieviel Zeit vergeude ich, weil ich nicht weiß, was gerade wichtig ist?

Bin ich mir klar, wieviel Zeit ich in meinem Business und in anderen Bereichen meines Lebens verbringen will?

Wieviel meiner Zeit verbringe ich mit Dingen, weil ich mich nicht traue nein zu sagen…. und deswegen auch nicht JA sage zu mir und meiner Vision/Wünschen?

Denn wie ich mit meiner Zeit umgehe, das zeigt, wie sehr ich mich wertschätze. Und auch mein Leben. Denn mein Leben ist meine Zeit. Sie ist übrigens für alle gleich verteilt.

Ja, auch das ist ein Teil eines guten Money-Mindset. Außerdem ist es gelebte Selbstliebe und Selbstwertschätzung. Doch dazu kommt noch mehr im nächsten Punkt.

 

4. Welchen Wert gebe ich mir und meinen Talenten, Fähigkeiten und welchen Wert glaube ich, dass ich zu geben habe

 

Was glaube ich über mich und meinen Wert?

Da kommen viele alte Muster hoch, besonders bei Frauen. Denn immer noch werden Frauen anderes beurteilt als Männer. Es gibt viele ungeschriebene Verhaltensweisen, die gerade Frauen klein halten. Und es gab in der Geschichte viele Zeiten, da war es für Frauen lebensgefährlich, wenn sie ihre besonderen Gaben gelebt und ausgedrückt haben. Das wirkt alles unbewusst in uns mit.

Deswegen ist dieser Punkt so unendlich wichtig. Auch hier gilt, dass du jederzeit deine Geschichte, also deine Gedanken und Überzeugungen dazu so verändern kannst, dass sie dich unterstützen.

 

5. Mein Selbstwert

 

Das hängt eng mit Punkt 4 zusammen.

Geht aber noch mehr ins Sein.

Welchen Wert habe ich? Oder gebe mir selbst? Wie sicher, geliebt und wertvoll fühle ich mich?

Das hat einen enormen Einfluss auf dein ganzes Leben und besonders auf deine Einstellung zu Geld.

Geld ist Wertschätzung.

Übrigens kannst du daran, wie gut für dich Punkt 3 und 4 funktionieren, erkennen, wie es um deinen Selbstwert gestellt ist. Du brauchst allerdings nicht noch einen Kurs dazu machen, sondern einfach nur Punkt 3 und Punkt 4 so leben, wie es eine Frau mit einem guten Selbstwert tun würde…. das reicht. Leben, Umsetzen und nicht noch mehr darüber nachdenken oder noch mehr Theorie anhäufen.

 

6. Was ich über Geld denke, rede und (mir) erzähle.

 

Hier kommen auch meine Ansichten von Punkt 2 zum Tragen.

Nur, hier wird es noch praktischer. Was erzähle ich so ganz normal im Alltag? Wie gehe ich mit Geld um?

Was erzähle ich zum Beispiel meinen Kindern über Geld? …. das können wir uns nicht leisten…. Geld muss hart erarbeitet werden…. Geld haben die anderen….

Oder eben: …..das wollen wir uns gerade nicht leisten, weil andere Dinge wichtiger sind…. was könnten wir denn tun, damit wir es uns leisten können?….. alles ist möglich, was ist dann der nächste Schritt?

Und was erzähle ich mir? …. alles wird immer teurer … ich muss aufpassen, damit ich nicht über den Tisch gezogen werde, weil ich zu viel bezahle… wo ist es am billigsten? Denn das ist wichtig… nie habe ich genug Geld…

Oder:

Ich bin wertvoll und finde eine Lösung? Ich bin einfach ein Geldmagnet. Ist es nicht wundervoll, was es alles gibt und was ich schon alles habe?

Die gute Nachricht ist, dass wir jederzeit unser Money-Mindset ändern können. Und damit unser Leben. Es wird dann leichter, freudiger und erfüllter. Denn es geht nie um Geld.

Geld ist einfach ein wundervolles Instrument für inneres Wachstum und ein wundervolles Zeichen, wie verbunden ich wirklich mit mir bin. Denn dann habe ich genug Geld. Auf eine gute und gesunde Art und Weise, die allen dient.

Ein neues Geldbewusstsein eben.

 

Aus meiner langjährigen Erfahrung aus meiner Banker-Zeit (in der ich viele sehr reiche Menschen kennengelernt und auch betreut habe) weiß ich, dass „nur“ viel Geld niemand glücklich macht. Das ist das „alte“ Money-Mindset, wo dir erzählt wird, dass dein Erfolg, dein Umsatz eben daran hängt. Aber, das ist alt. Jetzt geht es für uns alle um ein neues Bewusstsein, ein inneres Bewusstsein von Reichtum und Fülle, das weit drüber hinaus geht.

Allerdings, wenig Geld macht auch nicht glücklich. Denn Geld verschafft uns Möglichkeiten, Chancen, uns zu entscheiden. So dass wir uns immer weiter entfalten, entwickeln, erinnern können, an unsere Großartigkeit und unseren Reichtum.

 

Mich interessiert deine Sicht dazu!

Ich schätze alle Kommentare sehr wert. Denn sie erweitern meine Sicht. Danke!

Ich begleite dich gerne bei deinem individuellen Weg auf deine neue finanzielle Ebene, die auf dem neuen Geldbewusstsein basiert und viel mehr Freude und Leichtigkeit in dein Leben bringt! …und auch Geld. Einfach klicken und alle Möglichkeiten stehen dir offen.

 

Und kennst du schon meinen YouTube-Kanal? Dort hast du einen Überblick über alle Videos. Sie sind gratis und es geht um den neuen Blick auf Geld.

1 Kommentar zu „Was ist eigentlich Money-Mindset?“

  1. Liebe Ute,
    danke für Deinen aufrüttelnden Artikel, an dem ich mich an einigen Stellen „ertappt“ fühle und an anderen neue Türen sich öffnen ;-). Ich schätze den Wert meiner Talente und meiner Arbeit. UND meine Herausforderung ist : ich habe mit Seminar-Auftraggebern zu tun, die nicht mehr für Fortbildung ausgeben können/dürfen (öffentliche Hand) und auch mit Coaching-Kund*innen zu tun, die an sich arbeiten möchten und oft viele andere finanzielle Verpflichtungen haben, daß ich es nicht über´s Herz bringe, höhere Honorare zu nehmen. Wenn sie äußern, daß es finanziell eng für sie ist, benenne ich zwar mein Honorar und sehe mir dabei zu, daß ich meine Klient*innen auch frage: „Was sind Sie denn in der Lage zu zahlen?“. Ist es das „falsche Mindset“, daß ich meine Arbeit zu wenig wertschätze? Oder hat auch eine „soziale Ader“ etwas für sich, zu denken „Ich möchte, daß auch Menschen sich meine Arbeit leisten können, die gerade in einer mißlichen finanziellen Situation sind oder nicht so viel Geld verdienen“? Oder welches Denken könnte beide Seiten angemessen wertschätzen?

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