Was Sprachnachrichten mit deinem Erfolg zu tun haben.

 

Du willst es praktisch umsetzen?
Dann vereinbare dir gerne ein Erfolgsgespräch.

Mein Messenger quillt immer mehr über von Sprachnachrichten. Ich rede hier von meinen „geschäftlichen“ Nachrichten, auch auf meinem privaten Messenger. Also Sprachnachrichten, die ich aufgrund meines Business bekomme, aber dazu kommt gleich mehr.

Ich liebe es ja praktisch. Und deswegen starten wir praktisch. Mit einem Beispiel.

Normaler Text einer geschrieben Nachricht: Hallo Uta…. Anliegen, Frage und/oder nette Worte.
(Dauer zu lesen 10 Sekunden. Überall zu lesen)

Sprachnachricht:

1. Nachricht: „Hallo Uta. Ich weiß jetzt gar nicht wie ich anfangen soll, aber ich dachte ich schicke dir mal eine Nachricht und damit ich sie nicht extra schreiben muss, rede ich sie dir kurz auf, denn dann geht das schneller und es dauert nicht so lange und du hast ja sicher wenig Zeit, also spreche ich es dir kurz, das ist dann auch viel spontaner… ahh… das geht ja jetzt nur 50 Sekunden, das ist so kurz… Moment ich mach gleich noch eine…“
(Es überrascht mich immer, wie ähnlich die erste Nachricht ist. Manchmal habe ich echt schon überlegt, die gar nicht mehr anzuhören…)

2. Nachricht: „So jetzt… also….“

Und dann beginnt allmählich der Text, also das Anliegen der Nachricht … mit vielen ahs, ähms ….. Unterbrechungen und Wiederholungen, aufgenommen oft mit störenden Hintergrundgeräuschen, denn die Rednerin macht noch andere Dinge nebenher, was sie mir meistens auch noch erzählt: ich koche gerade, fahre Auto, bin gerade in der Pause eines Workshops ….. Das ist die Begründung dafür, dass sie nur kurz und so spontan eine Sprachnachricht sendet, die mich jetzt schon 1 Minute Zeit „kostet“ohne zu wissen, um was es ihr geht.
(Dauer mindestens 2 Minuten, eher 3. Nur privat/alleine zu hören )

 

Was mir das sagt?

 

Ich frage mich, warum die Leute glauben, wenn ihnen ihre Zeit zu schade ist, mir klare Worte zu schreiben, warum ich mir die Zeit nehmen soll, erst mal ellenlangen, leeren Worthülsen (als Einleitung) zuzuhören, um dann irgendwann zum wirklichen Inhalt zu kommen?

Wobei…. ich formuliere um:

Warum glauben so viele, wenn sie sich selbst nicht die Zeit und Aufmerksamkeit wert sind, ihr Anliegen so ernst zu nehmen, dass sie sich Ruhe, Zeit und Fokus dafür geben, um es wirklich bewusst zu erfassen und zu formulieren, warum soll ich es dann ernst nehmen und mir dafür die Zeit nehmen, die sie sich selbst nicht wert sind?

Denn, wenn sie ihr Anliegen wirklich ernst nehmen würden (oder wichtig), dann wäre eine Sprachnachricht genau so lang, wie es dauert einen Text zu lesen: Hallo Uta! Anliegen, Frage….Fertig. 20 Sekunden wahrscheinlich. Denn dann wäre doch klar, was sie sagen wollen.

 

Sprachnachrichten zeigen mir diese RIESENLücke zwischen Wissen und Tun.

 

Viele Frauen „wissen“ zum Beispiel, dass Multitasking nicht nur nicht funktionier,  sondern sie auch aus dem jetzigen Augenblick rauswirft. Dass sie dann beide Aufgaben nicht richtig machen, dass es sie unerfüllt zurücklässt. Also, die wundervollen Frauen in meinem  Money-Mindset-Club wissen das. Dort habe ich schon ausführlich darüber gesprochen. Gleichzeitig wollen viele Frauen mehr Bewusstsein in ihrem Leben. Viel mehr im Jetzt sein.

Und was „TUN“ sie? Sie sprechen während des Kochens, Autofahrens (da stellen sich mir immer alle Haare auf), während sonstiger Beschäftigungen mal „kurz“ eine (für sie wichtige) Nachricht.

Ich rede hier nicht von persönlichen Nachrichten. Ich sinniere über die, die ich „geschäftlich“ bekomme. Weil eine Frau an einem Punkt festhängt und/oder eine Frage/Bitte an mich hat (Blogartikel schreiben, gratis Tipp, Interviewanfrage) oder mir auch von einem Erfolg erzählen will, den sie gerade hatte. Also es geht ihr um etwas, das ihr wirklich wichtig ist. Unterstelle ich jetzt mal, wenn sie mir eine Sprachnachricht schickt….

Vor allem beim Thema Erfolgsmeldung zeigt sich diese Lücke zwischen „Wissen“ und „Tun“ so stark. Wenn sie sich nicht mal die Zeit nimmt kurz innezuhalten, um ihren Erfolg/Durchbruch wirklich zu fühlen und aufzuschreiben, also bewusst zu formulieren, dann verpasst sie eine wundervolle Chance ihren Selbstwert aufzubauen, Glückshormone auszuschütten und vor allem auch sich selbst zu erinnern, was sie alles geschafft hat!

Was sagt das über dich aus, wenn du für eine Erfolgsmeldung nicht mal dein Kochen, Autofahren oder so unterbrichst, sondern sie einfach so dazwischenschiebst? Wie ernst nimmst du deinen Erfolg? Also den, den du schon hast? Ganz zu schweigen von dem, den du noch anstrebst?

Denn genau darauf baut Erfolg auf! Dass wir uns auch bewusst sind, dass wir jetzt schon sehr erfolgreich sind! Und es zu formulieren. Damit wir es wirklich klar haben, was da gerade so erfolgreich war.

Ich vermute, dass ich mit dieser Einstellung ziemlich einsam dastehe… denn meistens sind die Menschen, wenn ich sage, dass ich Sprachnachrichten nicht wirklich mag, überrascht und können gar nicht verstehen, warum ich sie nicht genauso liebe wie sie. Sie sind doch so spontan, einfach und schnell!

Sprachnachrichten sind doch so spontan, einfach und schnell!

 

Ähm. Nein. Sie sind gar nichts von dem.

Okay…. schnell, aber nur für die Rednerin, nicht für die Empfängerin. Und das auch noch zu ihrem Nachteil, wie ich weiter oben ja geschrieben habe.

Im Gegenteil, sie nehmen dir die Chance dich wirklich mit dir selbst zu verbinden. Mit deinen Bedürfnissen, deinen Gefühlen, deinem Sein. Dieses Verhalten hast du wahrscheinlich nicht nur beim Thema Sprachnachrichten. Hier zeigt es sich nur auch und fällt mir als bewusstem Coach auf.

Deswegen wissen meine 1:1 Kundinnen, dass sie mir Mails schicken können. Und darauf auch schnell eine Antwort erhalten. Denn das ist der Schritt von Wissen ins Tun, der meine 1:1 Kundinnen so erfolgreich macht. Das willst du auch? Dann vereinbare dir ein Erfolgsgespräch und wir besprechen genau deinen Weg!

Übrigens, es existieren nur sehr wenige Sprachnachrichten von mir. Wenn ich was zu sagen habe, dann nehme ich mir die Zeit es aufzuschreiben. Das erhöht den Wert für mich. Und auch für die Empfängerin, die sich nicht erst durch leere Worthülsen durchhören muss. Sonst lasse ich es, denn dann scheint es nicht so wichtig zu sein. Ich nehme mir diese Zeit für mich. Für mehr Klarheit. Mit Fokus.

Deswegen empfinde ich es auch als so wenig wertschätzend, wenn ich jemand zuhören soll, die das eben nicht ist. Denn diese Sprachnachrichten wertschätzen nicht MEINE Lebenszeit.

Ich höre trotzdem zu. Ich antworte schriftlich.

Und vielleicht schicke ich in Zukunft den Link hier mit….

Ist das nicht alles nur dein Mindset, Uta?

 

Grins…. ja klar! Das ist meine Geschichte…. und ich könnte natürlich mein Mindset dazu ändern…. wenn ich wollte. Will ich aber nicht. Denn da steht für mich mehr dahinter, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Wertschätzung zum Beispiel. Für mich und die andere, die meine Nachricht bekommt.
Klarheit. Um was geht es mir wirklich?

Um was es hier wirklich geht?

Im Grunde geht es um deinen Erfolg.

Darum, dein Leben erfüllt zu leben.
Denn Wissen allein reicht nicht. Wir dürfen/sollten es im Leben anwenden.
Deswegen hängen auch so viele Frauen fest, weil sie das nicht tun und ihre Zeit zum Beispiel weiter mit Multitasking und Sprachnachrichten verplempern.

Das ist meine Sicht auf Sprachnachrichten.  Wie ist denn deine?
In den Kommentaren ist Platz dafür! ich bin neugierig!

 

 

70 Kommentare zu „Was Sprachnachrichten mit deinem Erfolg zu tun haben.“

  1. Sabine Biesalski

    Ja!
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Ich verabscheue Sprachnachrichten. Aus genau den genannten Gründen.
    Ich verfasse auch keine Sprachnachrichten. Außer, ich spreche jemandem auf den Anrufbeantworter. Kurz und knapp. Weil die Zeit begrenzt ist, die für die Aufnahme zur Verfügung steht. Aus gutem Grund.

  2. JAAAA! Es geht mir genauso. Bei einer geschriebenen Nachricht seh ich schon am noch gesperrten Display meines Handys ob es „brennt“ oder ob es „nur“ jemand ist, der mir halt irgendetwas mitteilen will. Somit kann ich entscheiden, ob ich aus einem Termin/Kurs raus muss um zu reagieren, oder ob es Zeit hat. Bei einer Sprachnachricht hab ich die Chance nicht. Ich bekomm aber auch nur wirklich wenige, wahrscheinlich, weil ich 1. selber keine verschicke und 2. die absolut nicht mag 🙂

  3. Oh da bin ich völlig bei dir. Ich kann Sprachnachrichten nicht „leiden“. Bekomme diese aber zum Glück nur von meinen Kindern. Da kann ich es noch akzeptieren.

  4. Liebe Uta, das ist eine sehr interessante Ansicht – Herrlich–und wenn ich mal kurz draufspreche etappe ich mich dabei mich für die kurze Nachricht zu entschuldigen! Da triffst du den Zahn der Zeit und mir geht es schon so, dass ich gerne die Stimme dazu höre, allerdings von meiner Tochter 🙂 Deinen Artikel finde ich wunderbar, denn auch mir sprechen Kunden ihre Probleme per Sprachnachrichten auf, egal wann und wo sie sich selbst befinden, unterdessen antworte ich nur zwischen Montag und Freitag und berechne die Zeit und siehe da, es werden weniger (nachdem ich monatelang „geübt“ habe) 🙂 Ich lerne nie aus Grenzen zu setzen und mir Respekt zu verschaffen. Danke für Deine ehrlichen Worte!

    1. Eva, das ist auch ein wichtiger Punkt! Super, dass du das für dich klar hast! Das bringt nämlich auch deinen Kunden einen Vorteil, sie üben sich selbst mehr Verantwortung zu übernehmen. Klasse!°

  5. Hach Uta, Du schreibst mir aus dem Herzen!
    Ich liebe Mails, weil ich dort strukturiert aufschreiben kann, worum es geht. Außerdem hat der Empfänger die Möglichkeit, dort hin und her zu scrollen, um einzelne Punkte noch einmal herauszugreifen. Das fehlt bei Sprachnachrichten – da muss ich mir das ganze „Gedöns“ noch einmal anhören. Die kann ich auch nicht schnell nach dem Wichtigsten durchscannen.
    Wenn ich als Antwort auf eine Frage ein halbes Hörbuch bekomme, bin ich eher genervt. Nach meinem Empfinden schweifen Menschen auch viel eher ab, wenn sie „nur“ reden…
    Allerdings nutze ich selbst die Möglichkeit der Sprachnachricht, wenn ich den Eindruck habe, dass meine Mail in einem anderen „Tonfall“ gelesen wurde als ich sie geschrieben habe. Das kommt allerdings sehr selten vor, doch dann finde ich es praktisch, meine eigene Sprachmelodie und. Betonung ausdrücken zu können.
    Bewusst eingesetzt, kann ich den Sprachnachrichten also durchaus einmal etwas abgewinnen, generell finde ich sie eher zeitraubend und lästig. Danke, dass Du das so schön auf den Punkt gebracht hast!

  6. Finde ich faszinierend, Das sich nicht alleine dastehe, was sprachnachrichten betrifft.
    Denke immer, „wenn du mit mir reden willst, können wir doch telefonieren. Wenn du dafür nicht genug Zeit hast schreib eine Nachricht, kurz und bündig“
    Jedoch fällt mir dazu ein Zitat von Goethe ein „lieber Freund! Heute schreibe ich dir einen langen Brief, denn ich habe wenig Zeit…“

    1. Veronika, Danke, auch für das Goethe-Zitat. Denn oft ist ja die Begründung für eine Sprachnachricht keine Zeit zu haben….

  7. …..ok schluck…nachdenken !
    Du hast vollkommen recht ,insofern wenn ich emotional aufgeladen wirklich eine SN abschicke um kundzutun wir sollten reden Punkt 1:1,
    Um mich dann fokussiert auf genau das Thema einzulassen und das sicherlich schriftlich mehr Tiefe hat oder eben fernmündlich/persönlich !

    1. Elfi, ich glaube ja, dass genau in solchen Situationen eine Sprachnachricht genau das falsche Mittel ist. Denn, wenn ich aufgewühlt bin, dann fehlt es mir definitiv an Klarheit und es schadet nichts erst mal zu atmen und mir klar zu werden, was mich wirklich so rausbringt. Denn es ist nie die andere, sondern immer meine Interpretation, meine Sicht auf die Situation. Das vor einer Reaktion klar zu haben, das macht da Leben leichter. Für alle.

      1. Danke Uta für deine Sicht auf meinen Text ….so gesehen bin ich schon besser geworden aber das liegt auch in meiner Natur,Angriff ist die beste Verteidigung:( aber ich bin schon viel ruhiger und klarer geworden…. dank meiner Erfahrungen aber noch flutscht es ja ab und zu mit mir durch ….dank deiner Impulse und unter Stützung …. bin ich auf einen guten Weg…

  8. Liebe Uta,
    vielen Dank für den Artikel.
    Du stehtst mit deiner Einstsellung nicht ganz einsam da 😉
    Ich mag auch keine Sprachnachrichten. Ich finde, die meisten fressen meine Zeit. Und ich höre sie mir dennochnoch brav an, weil ja irgendwo noch die wichtige Botschaft kommen könnte…. Ich antworte auch schriftlich. 🙂
    Herzliche Grüße
    Andrea

    1. Ich musste gerade grinsen, als ich das Wort „brav“ las. Ja, genau so fühlt es sich an.
      Wie früher bei mir mit dem Telefon. Es war ein großer Schritt, nicht immer gleich ran zu gehen. Vor allem, wenn es mir gerade nicht passte. Ich meine meinen Privatanschluss zuhause…. also vor Handy-Zeiten….

  9. Liebe uta,
    Nein, du stehst damit nicht allein da. Ich sehe das ganz genauso. Und ich finde, wir dürfen das auch klar und deutlich genauso sagen bzw. Schreiben. Wertschätzend mit der eigenen und der der anderen Lebenszeit umzugehen ist für viele ein Lernprozess und es tut Not, dies immer wieder einzufordern. Wir sind ja bereit zuzuhören, zu helfen usw aber dann bitte mit voller Aufmerksamkeit von beiden Seiten. Danke, dass du das Thema aufgegriffen hast.

  10. Liebe Uta,
    so sehe ich das meist auch und danke für deine Worte! Wie Birte in ihrem Kommentar geschrieben hat, finde ich auch, dass Sprachnachrichten gut sein können, um die Emotionen / Bedeutung durch Tonfall etc. besser rüberzubringen – gerade wenn es ein schriftliches Missverständnis gab. Ansonsten sind mir schnell erfassbare, überall lesbare Textnachrichten auch viel lieber!!
    Allerdings verschicke ich gerade tatsächlich relativ viele Sprachnachrichten, weil meine Coachin es tatsächlich mag, die Stimme zu hören. Aber: ich spreche nicht nebenher, sondern singletasking nur mit ihr. Und um das, worum es geht (okay… da kann ich vielleicht noch etwas aufmerksamer sein, ich gestehe, dass sie doch manchmal etwas länger werden). Am Schönsten finde ich es, Erfolge so mit ihr zu teilen, weil das Jubeln so viel direkter geht als schriftlich 🙂 …. und hinbeamen und sie persönlich mal kurz drücken und um sie rumhüpfen geht ja noch nicht – und wäre so unangekündigt ja auch nicht immer passend 😉
    Langer Schreibe kurzer Sinn: Ich hab’s auch lieber geschrieben!
    Liebe Grüße!
    Andrea

  11. Liebe Uta, deine Sicht auf die Dinge finde ich hochinteressant und regen mich zum Nachdenken an. Für die Kommunikation mit meinem sehbehinderten Sohn sind sie ein wunderbares Medium. Aber zugegebenermaßen entstehen auch diese – besonders auf seiner Seite – unter den genannten fragwürdigen Bedingungen! Ich werde es thematisieren!!???????? DANKE für den Impuls!

  12. Meinen Mann hat mich vor ein paar Wochen erklärt, dass es komplett „in“ ist um per What´s App keine geschriebene, sondern gesprochene Nachrichten zu verschicken. Ich habe auch überhaupt nicht verstanden, warum eine Bekannte von mir auf eine kurze Nachricht mit einem 5 minutigem gesprochenen Antwort geantwortet hat, statt der einen kurzen Satz welche ausreichend gewesen war.
    Bin froh zu lesen, dass ich nicht die einzige Person bin, die das nicht wirklich mag 🙂

  13. Aaaah, JA – ich „mag“ auch KEINE Sprachnachrichten (mal sanft ausgedrückt). Denn es ist ja nicht nur eine, sondern dann gleich 5-8 hintereinander und die muss ich schön durchklicken und anhören….puh. Anstrengend. Und ich hätte es gerne schriftlich, denn wer weiß, ob ich noch weiß nach der 8. Nachricht, was sie in der 2. gesagt hat??
    Und ich antworte auch immer schriftlich. Zum Glück hält es sich in Grenzen, Sprachnachrichten schicken immer nur die „ganz eifrigen“, wo mich der gehetzte Ton schon unruhig macht.
    Toller Artikel, Dankeschön! 🙂 LG

  14. Liebe Uta,

    danke für deinen Beitrag!
    Als Schreibcoach mache ich dieselbe Erfahrungen wie du: Einige Kundinnen schicken mir mal schnell ihr Anliegen oder Gedanken als Sprachnachricht. Das hat allerdings eine ganz andere Qualität und Tiefe, als wenn meine Schreibcoachees ihre Gedanken verschriftlichen müssen.
    Der Schreibprozess hat mehrere Vorteile, wenn es darum geht, sich als Einzelunternehmerin Gedanken zum eigenen Business zu machen.
    1. Wer benötigen einen Rückzugsort.
    2. Wer dürfen erst denken, dann schreiben.
    3. Wir müssen uns konzentrieren.
    4. Wir können Dinge später nachlesen.
    5. Zwischen den Zeilen erlangen wir wichtige neue Erkenntnisse.
    6. Wir nehmen uns wirklich Zeit für unser Business.
    7. Wir können viel leichter eine Umsetzungsliste erstellen.

    Ich wünsche dir eine entspannte Zeit zwischen den Jahren – ganz ohne Sprachnachrichten.

    Viele Grüße.

    Ulrike Zecher

  15. Ich finde es wunderbar, wie viele tolle Frauen hier Sprachnachrichten nicht so toll finden. Ich gehöre auch dazu. Es kann ja durchaus mal praktisch sein, wenn man was an den Augen hat oder die Finger im Gips. Aber ich finde es auch eher nervig, vor allem, weil ich da nicht hin und her scrollen kann und Dinge noch mal lesen.
    Ich habe immer im Kopf: das Wichtige schriftlich.
    Und wenn ich sprechen will, frage ich nach einem Telefonat…

    liebe Grüße, Karin

  16. Liebe Uta,

    Sprachnachrichten haben auf jeden Fall etwas mit unserem Erfolg zu tun. 🙂

    Im November habe ich ein Start-up gegründet; nur 4 Wochen nach Going-online habe ich die erste Kundin, die mit meiner Unterstützung einen authentischen Online-Dating-Profiltext erstellen will, gewonnen.
    In diesem Moment habe ich bewusst innegehalten, was ich am Anfang meiner Selbstständigkeit nicht so selbstverständlich getan hätte. Früher bin ich davon ausgegangen, dass diese Nachricht überhaupt keinen interessiert.
    Heute gebe ich meiner Freude Raum, spüre das Kribbeln und Glücksgefühle im ganzen Körper.
    Na, klar, diese Nachricht habe ich über alle Sozialen Medien verbreitet – auch per Sprachnachrichten.

    Glitzergrüße an alle hier und mehr Mut zur Freude,

    wünscht Ulrike

  17. Danke, liebe Uta! Der gute alte Anrufbeantworter hat funktioniert, Anrufen geht auch – aber diese komische Sprachnachrichten-Unkultur leuchtet mir einfach nicht ein. Kommt jemand so in ein Gespräch mit mir? Äussert sich jemand so unstrukturiert am Telefon im Gespräch? Nein. Sprachnachrichten scheinen so was wie ein Selbstgespräch zum Finden der eigenen Gedanken zu sein … Ist ja ok, nur dann bitte nicht versenden.

    LG, Friederike

  18. Ja! Danke, liebe Uta! Ich dachte immer, ich bin old fashioned. Man bekommt was vorgebrabbelt, versteht nur die Hälfte und das Ganze soll dann auch noch besonders wichtig sein und betonen, wie beschäftigt doch die sprechende Person ist. So was braucht die Welt nicht. Es gibt ja schließlich das Telefon.

    1. Interessant ist ja auch, dass ich (so wie du anscheinend auch) auch lange dachte, dass ich mich eben mehr auf die neuen Techniken einlassen müsste…. sonst wäre es ja „auch meine Schuld“….

  19. Liebe Uta! Danke für diesen Artikel….geschäftlich habe ich noch nie Sprachnachrichten bekommen und ich selbst sende auch keine, da gibt es Email oder andere Formen der klaren Kommunikation…. aber ich bin ein Mensch der gerne spricht, und im privaten Bereich gibt es öfter Sprachnachrichten von mir. Nach dem Lesen deines Artikels ist mir klar geworden, dass genau das auch zum Multitasking gehört, was mich so anstrengt. Ich meine jetzt nicht das Austauschen von kurzen liebevollen Sprachnachrichten mit meinen Kindern, weil telefonieren gerade nicht möglich ist, sondern einfach Geschwafel, was ich von mir gebe, weil mir der Fokus fehlt und ich zerstreut bin. Damit zerstreue ich auch meine Energie, und das will ich nicht mehr. Danke für deine Klarheit.

  20. Danke liebe Uta, mir geht es genauso, ich mag Sprachnarichten gar nicht.
    1) Sie sind mühsam anzuhören, bis ich auf meiner Mailbox bin, hätte ich schon längst gelesen worum es geht.
    2) es braucht Netz, sie abzuhören, was die Textnachricht nur ganz kurz braucht, also zeitversetzt lesen geht.
    3) Ich muss erst raussortieren, worum es geht, indem ich mir alles anhöre.
    4) Ich begehe immer den Fehler zu glauben, dass wenn mir jemand eine Sprachnaricht hinterlässt, es wirklich wichtig ist, also der Hut brennt. Ist aber meistens nicht so! Ärgerlich.
    5) Der Sender der Nachricht macht es sich auf meine Kosten (Zeit, Energie) leicht. Ich habe die Arbeit, weil der Sender nicht tippen (und denken) will.
    Danke, dass ich das mal abladen konnte!
    Alles Liebe Uta!

  21. Hallo, liebe Uta,
    das kenne ich von mir: ich traue meiner eigenen Wahrnehmung nicht. und jetzt bekomme ich sozusagen den Ritterschlag für meine Abneigung gegen Sprachnachrichten. Danke Uta, denn jetzt versteh ich mich viel besser 🙂
    eine schöne Weihnachtszeit,
    Laura Milde

  22. Alexandra Ruoff

    Vielen Dank für den inspirierenden Artikel. Jetzt verstehe ich warum ich telefonieren nicht mag. Er hat mir mehr Wertschätzung für meine eigene bewusste gelebte Weisheit im Alltag eröffnet. Um zu erkennen dass Selbstreflexion nicht nur für mich selbst wertvoll ist. Sondern auch für andere in der Kommunikation und in allem was ich tue positive Wirkung hat.

  23. Welch ein Zuspruch, liebe Uta! Ich versende Sprachnachrichten äußerst selten, nur wenn es von Kunden gewünscht ist. Und mich stören Audios fast genauso wie Videos, weil ich eine Schnellleserin bin. So kann ich ruckzuck erfassen, was die Person will, ohne alle Details und Umwege lesen zu müssen. Perfekt und eben mal schnell zwischendurch machbar. Alle anderen (Nachrichten) haben bei mir meistens keine Chance …

    Vielleicht sind die Vielsprecher/innen Menschen, die nicht schnell im Tippen sind. Ich tippe meist an der Tastatur und im Blind-Schreib-System. Will ich hingegen am Tablet oder Handy einen Text absetzen, ist das viel mühsamer. Meistens lasse ich es dann, oder wenn es mir wichtig ist, gehe ich an den Rechner.

    Liebe Grüße
    Dunja

    PS: Was ich schon gemacht habe und im Ansatz gut finde, sind eingesprochene Nachrichten übers Mikro, die dann in Text übersetzt werden. Also: Was ich zu sagen habe, kommt in von mir korrigierter Textform an.

  24. Liebe Uta!

    Das mit den Sprachnachrichten und der mangelnden Wertschätzung sehe ich ganz genauso, sofern der Sprecher nicht sofort ohne Stottern und Rumgeplänkel auf den Punkt kommt.

    Was mich an diesen Voicemails noch nervt ist, dass wenn ich im Nachhinein im Chatverlauf etwas suche, nicht auf den ersten Blick sehe, wo es ist. Ich muss also jede Sprachnachricht nochmals anhören, um den gesuchten Inhalt zu finden, weil diese Nachrichten ja keine Betreffzeile haben und kein Keyword. In diesem Fall führt das zu doppelter und dreifacher Lebenszeitverschwendung.

    Fazit: Erst denken, dann draufquatschen!

    Liebe Grüße
    Michaela Schmid

  25. Genau so, wie Du es beschrieben hast, liebe Uta.
    Und wenn eine Nachricht gesprochen hinterlassen wird, dann bitte knackig auf den Punkt gebracht – wie Morsezeichen ????
    Langes Geschwafel kann ich nicht leiden.

  26. Liebe Uta,

    du hast das wieder so schön geschrieben. Ich bekomme noch nicht so viele Sprachnachrichten. Aber was mich privat auch stört, wenn ich merke, dass mein Gesprächspartner (nein… GesprächspartnerIN, denn Männer machen das nicht so. Die Gespräche sind da nicht so lang.) nicht bei mir ist. Eine Freundin erzählt was „- nur – über sich“ und arbeitet nebenbei in der Küche (hört man klappern) und eine Freundin isst beim Gespräch, obwohl sie mich angerufen hat (hört man auch). Ich habe diese Gespräche nun reduziert (und habe es klar angesprochen). Bei einer Freundin hatte ich den Eindruck, dass sie nebenbei ihre Mails liest (weil sie plötzlich sagte „der und der hat JETZT geschrieben“.

    Dies alles geht beim Schreiben nicht. Ich habe mir bis jetzt noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht, weil es geschäftlich bei mir nicht vorkommt. Aber wenn ich von dir lese, merke ich, dass ich das nicht will und auch nicht machen werde. Schriftliches kann man überfliegen und bekommt das wichtigste mit. Eine Sprachnachricht muss man ganz anhören (oder sein lassen).

    Schön, dass du darauf aufmerksam machst. Ich werde das auch tun, wenn es bei mir ansteht. Nicht jede Mode muss man mitmachen. Und ich finde das sehr egoistisch, wenn jemand – wie du schreibst – nur an sich und seine Zeitersparnis denkt. Und noch dazu, wenn er was von dir will….

    Deine Artikel finde ich sowieso immer gut. Und dieser ist was ganz besonderes, er rüttelt auf.

    Alles Liebe
    Traudl

  27. Du sprichst mir so aus der Seele, liebe Uta,
    ich mag diese Sprachnachrichten auch nicht. Ich muss mir Zeit nehmen, kann nicht mal eben drüberfliegen, ob ich gleich reagieren sollte und oft sind sie tatsächlich echt langatmig. Ausserdem möchte ich nicht, dass jemand die Sprachnachricht mithört, weil ich nicht weiß ob da etwas Persönliches kommt. Somit kann ich die Nachricht nur in einer ruhigen Minute abhören und dann ggf auch noch mit Kopfhörer…..
    Texte sind mir auch viel lieber.
    Dankeschön Uta und alles Liebe und Gute für dich
    Barbara

  28. Hallo Uta,
    ich – als non-visual Person – kann mir den Inhalt von Sprachnachrichten oftmals viel besser merken. Dennoch gibt mir dein Artikel eine neue Sicht darauf. Ich bekomme zudem auch nur sehr wenige (da macht es vielleicht auch die Masse). Ich habe das Gefühl, unsere Gesellschaft erwartet von ihren Mitgliedern im verbalen Austausch immer erst mal belangloses Blabla, wie es im englischsprachigen Raum immer an der Tagesordnung ist. Ein „Liebe Uta, ich hab gerade meine Umsatzschallmauer durchbrochen. Danke für Deine Unterstützung.“ als Sprachnachricht ist einfach „ nicht höflich“. Ich denke, dass es beim unnötigen Rumgeplänkel nur darum geht, der anderen Person nicht zu nahe zu treten. Was denkt ihr darüber?
    Liebe Grüße aus dem verschneiten Mannheim und einen schönen dritten Advent
    Hanna

    1. Danke Hanna! Ja, ich bin auch der Überzeugung, dass die Höflichkeit – oder was wir darüber glauben – mit ein Grund ist.

  29. Interessant war für mich, als ich die Diktierfunktion entdeckte um eine Nachricht zu „schreiben“. Ich musste einige Sätze kürzen um diese leeren Worthülsen. Ich kann Pausen beim Sprechen machen um meinen Satz erst zu denken, ohne dass diese Denkpausen in der Nachricht auftauchen, wie bei jedem Schriftstück. So vermeide ich diese Phrasen. Einzig schwierig finde ich es die Worterkennung immer wieder korrigieren zu müssen. Es bleibt eine Schriftnachricht, auch wenn ich nicht jeden Buchstaben getippt habe. So habe ich für mich ein Instrument hinzugewonnen in meiner Kommunikation und dennoch nicht die Qualität des Schriftlichen eingebüsst.

  30. Pingback: Wenn Du festhängst - Uta Nimsgarn

  31. Es geht ja generell um klare Kommunikation. Ich bekomme von (inzwischen einigen wenigen) Kunden auch ellenlange und wirre Mails. Das gleiche gilt natürlich für alle Arten der Kommunikation, finde ich.
    ich benutze Sprachnachrichten erst seit kurzem, aber die Gefahr besteht, das man einfach so darauf los redet.
    das passiert mir beim Mailen weniger.

  32. Hallo Uta,
    Danke für den Artikel! Wenn eine sprachnachricht klar strukturiert ist, alles gut. Bei mehrfacher Wiederholung gehts mir auch auf den Geist. Man kann auch text DIKTIEREN und dann korrigieren. Geht ggf schneller als nur schreiben, wird aber auch meist länger. Vorteil von sprachnachrichten – ist zweidimensional- bringt Stimme und STIMMUNG rüber. liebe Grüße, Renate

  33. Pingback: Es kommt immer dasselbe Ergebnis, egal was du machst? - Uta Nimsgarn

  34. Katja Falck

    Liebe Uta! YES!
    Ich musste gerade laut lachen, als ich Dein Statement las. Sei gweiss, mit dieser Haltung bist Du definitiv nicht alleine :-)))
    Beste Grüße von Katja

  35. Ein wunderbarer Artikel. Obwohl ich ein redseliger und gerne zuhörender Mensch bin, stören mich Sprachnachrichten mit wichtigem Inhalt extrem. Daher habe ich auch schlicht keine Mailbox und keinen Anrufbeantworter. Wie in den Kommentaren so schön geschrieben wird, nervt es mich, das „ganze Gedöns“ noch mal nachhören zu müssen, wenn ich eine wichtige Info daraus brauche. Ich bin mittlerweile so frech, auf Sprachnachrichten nicht mehr zu antworten. Bei Geschriebenen funktioniert die Suchfunktion auch so schön. Ein großer Vorteil vor dem gesprochenen Wort.
    Gleichwohl freut mich ein lieber Gruß und Gedanke als Sprachnachricht sehr wohl. Sofern er keinen Antwortbedarfscharakter hat. 🙂

  36. Liebe Uta,
    vielen Dank für den wunderbaren Artikel! Da sehe ich doch, dass ich mit meiner Meinung nicht allein dastehe 🙂
    Ich habe gerade dann doch nach einer Woche die Sprachnachricht einer Kundin abgehört, der ich letztes Mal bereits geschrieben hatte, dass ich diese Dinger nicht mag. Beginn der Nachricht: „Ich weiß, Du magst keine Sprachnachrichten, aber es geht gerade so gut…“ Habe noch einen letzten Hinweis verschickt, dass ich keine Sprachnachrichten mehr abhöre, beim nächsten Mal wird der Kontakt in WhatsApp blockiert. Bedeutet einfach weniger Stress 🙂
    LG Martina

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