Mindset-Mythen Morgenroutine, Journaling, VisionBoards, Affirmationen

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Teil 4 der Mini-Serie über Mindset-Mythen beschäftigt sich mit all den Techniken, die überall als das Geheimrezept für Erfolg angepriesen werden.

Diese Techniken und Übungen können wundervoll sein und für große Veränderungen im Leben sorgen. Oder eben auch nicht. Bei mir haben sie lange Jahre für wenig Veränderung gesorgt. Ich dachte dann, das liegt an mir und vor allem eben an meinen Blockaden.

Denn ich hielt mich doch genau an die Anweisungen, die ich in den unzähligen Büchern und Kursen erfahren hatte. „Wenn du morgens fleißig deine Morgenseiten schreibst (aber bitte genau nach meinem Beispiel und so wie ich es dir sage…), dann steht deinem finanziellen Erfolg, deinem Umsatzverzehnfacher nichts mehr im Wege!“ Es hat aber trotzdem nie so richtig geklappt.

Dabei war die größte Bremse, dass ich diese Mindset-Techniken als etwas Gesondertes von meinem Alltag angesehen habe, als etwas, das an bestimmten Zeiten des Tages gemacht wird. Bevorzugt morgens: Morgenroutine, Journaling und was es alles gibt. Oder auch abends vor dem Einschlafen: Einschlaf-Routine.

Ich lebte quasi 2 Leben.
Ein Leben, wo ich ganz normal lebte und alles (denken, beurteilen, entscheiden) getan habe wie immer, ungefähr 99% am Tag und dann die restlichen 1% , in denen ich „Mindset-Techniken“ anwendete.

Bis mir dann klar wurde, dass das nicht so funktionieren kann. Es ist befriedigend morgens meine Seiten zu schreiben, wenn ich allerdings den Rest des Tage alles wie bisher mache, dann bringt es wenig.

Denn 99% zu 1%, da ist es schon sehr, sehr unfair sich zu beklagen, wenn es nicht funktioniert.

Ich habe immer weiter geforscht und ausprobiert. Heute weiß ich, dass Mindset nicht an bestimmte Techniken oder bestimmte Zeiten gebunden ist. Mein Mindset beeinflusst jede Sekunde in meinem Leben.

Denn Mindset ist meine Sicht auf die Welt, die Umstände, die Dinge. Das ist das Set an Gedanken, an Blickweisen, an Meinungen, die ich oder auch du über die Welt hast. Die Brille, durch die ich oder du in die Welt guckst. Jede Minute, jede Sekunde deines wachen Zustandes schaust du durch diese Brille. Und dann macht es wirklich keinen großen Unterschied, wenn du 1% am Tag die Gläser ein bisschen anders putzt oder ein rosa Glas einsetzt.

 

Mindset ist keine Technik

 

Wenn du dein Mindset wirklich verändern  möchtest und an deinem Mindset wirklich arbeiten möchtest, dann geht es sehr, sehr tief. Dann ist das wirkliche, tiefe Transformation. Denn dann tauchen wir tief ein ins Unbewusste. Zu Antworten auf Fragen wie:

Wer will ich sein? Was ist das, was ich zum Ausdruck bringen will? Wie sehe ich die Welt „wirklich“?
Und bringt mich mein bisheriger Blick auf die Welt dahin, wohin ich will? (Kleiner Einschub: nein. Er bringt dich nur da hin, wo du jetzt bist).

Das heißt, ich übernehme die Verantwortung. Aber nicht nur, indem ich morgens meine Affirmationen höre oder meine 3 Journaling-Seiten schreibe, sondern für jede einzelne Sekunde an diesem Tag. Es geht um die volle  Verantwortung für uns selbst und unser Leben. Und wir spüren vor allem, wo wir die Verantwortung an jemand anders abgeben, z. B. an das Mindset.

Früher haben wir sie an andere Menschen (Eltern, Lehrer, Gesellschaft…) abgegeben, heute ist es das Mindset, das „schuld“ ist, wenn wir bestimmte Dinge nicht erreichen. Wenn ich die Verantwortung für mich und mein Tun, für meine Ergebnisse, übernehme, dann gibt es keine Schuld.

Auch ich bin nicht schuld, wenn ich die Ergebnisse nicht erreiche. Das heißt einfach nur: Ich habe noch nicht alles erkannt, was es braucht, damit ich dieses Ergebnis erreiche.

 

Ich bin für mich und mein Leben und die Resultate, die darin sind, verantwortlich.

 

Wenn ich das als Grundlage für mein Leben nehme, dann kann ich diese ganzen Mindset-Mythen verabschieden, dann kann ich mir das Gute rausnehmen und ich kann anfangen, mein Leben zu leben. Und zwar das, was ICH wirklich will. Nicht das, was ich glaube, was andere von mir erwarten. Nicht das, was ich glaube, was in diesem Höher-Schneller-Weiter Spiel als Erfolg gewertet wird. Nein. Ich komme zurück zu meinem SEIN.

Dann sind wir wieder an dem Anfangspunkt, als ich sagte: Ich glaube, dass es immer mehr darum geht, dass jede von uns die IST, die sie sein will und sich immer mehr dorthin entwickelt, das auch voll und ganz zu leben und all diese Dinge, die nicht dazu gehören, immer mehr sein lassen.

 

Und sind die Techniken dann alle nutzlos?

 

Nein, ganz und gar nicht!
Diese ganzen Techniken sind kostbare Geschenke, die wir uns selbst machen können. Wenn wir sie wirklich verstehen.

Morgenroutine/Journaling

Ich liebe meine Morgenroutine! Denn sie verbessert meinen Start in den Tag.
Ich liebe es zu schreiben und zu meditieren. Meinen Körper zu strecken und zu dehnen, Yoga zu machen.
Ich mache es, weil ich mich dann rundum gut fühle. Das, was ich da mache, das hebt meine Energie an. Und genau darum geht es…. es geht darum, dass ich meine Energie anhebe. Was ich dafür tue ist eigentlich egal. Hauptsache ich fühle mich so, wie ich mich fühlen würde, wenn ich schon an meinem Ziel wäre.

Also Klartext: Wenn du nur aus Verpflichtung morgens schreibst und dich danach nicht deutlich besser fühlst, dann bringt es nichts. Dann bringt es dir mehr, wenn du deinen Hund/Katze streichelst, deinen Mann küsst oder zu deinem Lieblingssong tanzt…. also wenn es dir danach besser geht.
Das ist das einzige Kriterium das wichtig ist: Dir geht es danach besser.

5 Seiten darüber zu schreiben, warum es gerade nicht läuft, das ist eher kontraproduktiv. Denn danach fühlst du dich eher schlechter. Oder darüber zu schreiben, warum es dir nicht gut geht… dann hast du deinen Fokus genau dort. Zu Reflektieren wie es dir denn wirklich geht, das kann eine wundervolle Basis sein um dann darauf wieder positiv nach vorne zu blicken, weil du ein paar alte Blickweisen entdeckt und erkannt hast, die du jetzt einfach lassen kannst.

Wie eine gute Morgenroutine aussieht, was dabei wichtig ist, was du beachten sollst und vieles mehr, das teile ich in Utas Money-Mindset Club. Dort findest du viele Beispiele.

Affirmationen

Sie können wundervoll sein. Für mich haben sie allerdings lange, lange Zeit nicht funktioniert.

Hier findest du einige meiner Erfahrungen dazu:

… so klappt’s auch mit Affirmationen.

Der größte Irrtum über Affirmationen, Autosuggestion, positives Denken…. oder wie das alles heißt.

Deine passende Affirmation finden

Und natürlich meine 99 Geld-Affirmationen.

Übrigens…. ich liebe es 6 Monate oder länger das gleiche Audio mit positiven Gedanken anzuhören…. das mache ich dann zum Beispiel beim Sport, beim Putzen oder immer, wenn es passt…. Endlosschleife. Lange. Sehr lange. Und das wird dann wirklich magisch.

 

VisionBoard

Auch hierzu habe ich schon geschrieben.
Heute bin ich überzeugt, das die allerwenigsten Boards wirklich Veränderungen in das Leben ihrer Erstellerinnen bringen. Also außer so ein paar „kleine“… wenn es für dich wirkliche Transformation durch dein VisionBoard gegeben hat, dann melde dich gerne, denn ich würde gerne mal jemand kennenlernen, die das erlebt hat.

Sonst habe ich hier mehr dazu geschrieben:

Ein wichtiges Detail, damit dein Visionboard auch funktioniert…. und Visualisieren auch

Gefühl-Visionboard

 

Geldscheine als Symbol zu nutzen

Über die Sinnhaftigkeit Geld an Wände zu hängen oder auf Schreibtische zu legen, darüber habe ich hier geschrieben: 3 Money-Mindset-Mythen mit denen du jetzt aufhören kannst

 

Meine tiefsten Veränderungen haben begonnen, als ich bereit war meine Sicht auf die Welt wirklich zu transformieren. Dafür braucht es Mut und Ausdauer. Und die richtigen Techniken, denn unsere unbewussten Überzeugungen sitzen sehr fest. Und gewinnen meistens, außer du weißt, wie du sie verändern kannst. Ich begleite meine Kundinnen dabei intensiv in meinen 1:1 Mentoring  und in speziellen Online-Programmen wie Lebe die Königin in dir. Wenn du dich dafür interessierst, dann empfehle ich dir meinen Newsletter, dort erfährst du, wann genau es die nächste Runde gibt.

 

Im nächsten Artikel geht es mir um Ergebnisse, die immer versprochen werden, wenn du das richtige Mindset hast… und die meistens auch in das Reich der Mythen gehören. Ach ja und Komfortzone….

 

 

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn du meinen Beitrag kommentierst, werden deine Daten nur im Rahmen deines Kommentars gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Es gilt meine Datenschutzerklärung.