Komfortzone, höher-schneller-weiter und andere Mindset-Mythen

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Hier kommt der 5. Teil der Mini-Serie über Mindset-Mythen. Nachdem ich im 4. Beitrag über Techniken geschrieben habe, kommen heute die Ergebnisse dran.

Denn so wie die Techniken alleine nicht helfen, also wenn man sie einfach „abarbeitet“, genauso wenig zeigen sich all die Ergebnisse so, wie sie versprochen werden.

Und leider wird Mindset mit ganz bestimmten Ergebnissen „verwechselt“, dabei geht es gar nicht darum.

Also für mich. Für mich geht es bei allem was ich mache darum, dass ich immer mehr in einem neuen Geldbewusstsein der Fülle lebe. Einem Bewusstsein, das keine Angst und keinen Mangel kennt. Einem Bewusstsein, das uns allen hilft die nächste Ebene zu erreichen. Denn meiner Meinung nach steht die Menschheit genau jetzt an dieser Schwelle.

Dafür dürfen wir ein paar alte Konzepte der Angst entsorgen.

Wie der hoffentlich bald ausgediente:

 

Höher-Schneller-Weiter-Mythos

 

Viele glauben, dass Mindset-Arbeit eine Technik ist, die Dinge (Umsatz, Geld, Kontostand) schneller, höher, weiter zu treiben. Think BIG BIG BIGGER, immer weiter, immer schneller, immer höher.

Ich glaube, dass wir gesellschaftlich vor einem sehr großen Wandel stehen. Dass es in Zukunft sehr viel mehr darum gehen wird, von diesem äußeren Höher-Schneller-Weiter wegzukommen und mehr in unserem SEIN zu landen.

Es ist eine viel größere Herausforderung, wirklich bei MIR anzukommen und diese Bewertungen von Außen loszulassen, die meistens hinter dem Höher-Schneller-Weiter stehen, als weiter automatisch in diesem alten Spiel mitzulaufen. Das Mindset, das wir dafür brauchen, fordert sehr viel mehr Ehrlichkeit und auch ehrliche und mutige Entscheidungen, wie es dieses „alte“ Höher-Schneller-Weiter braucht, wo wir sehr viel nach Außen projizieren.

Denn wo soll uns denn diese Mentalität hinführen?
Für was steht denn der Erfolg, den du dir wünschst? Dafür, dass du dein inneres Licht und deine Sehnsucht, deine inneren Schätze lebst oder dafür, dass du deinen Mangel an Selbstwert und Liebe überdeckst?

Die Antwort kannst nur du dir geben. Niemand anders. Und ich würde mir niemals anmaßen, über jemand anderen zu richten, denn die ureigenen Beweggründe kannst du meistens nicht von Außen erkennen.

Diese ganzen Techniken einzusetzen, dass du authentisch und in Liebe dein Geld verdienst, zum Wohle aller und in Achtung und Respekt für die ganze Schöpfung, das ist eine wundervolle Art all diese Techniken zu nutzen. Wenn wir immer mehr das als Basis unseres Handels nehmen, dann steht uns eine wundervolle Welt bevor.
Und ja, genau dafür sind alle diese Techniken perfekt geeignet.

Lasst sie uns so nutzen!

Wenn ich davon rede aus diesem Höher-Schneller-Weiter auszusteigen, dann landen wir meistens ganz automatisch in einem weiteren Mindset-Mythos. Der sich vor allem immer noch in spirituellen Kreisen hält:

Äusserer Reichtum ist nicht so wichtig- Mythos

 

Nämlich in dem Mindset-Mythos, den ich so oft höre „Ach Uta ja, also da bin ich völlig bei dir. Wir sollten unbedingt aus dem Höher-Schneller-Weiter aussteigen. Denn für mich zählt nur innerer Reichtum. Der äußere ist doch wirklich nicht so wichtig.“

Halt! Stopp! Reichtum ist Reichtum. Innerer Reichtum, der sich nicht im äußerem Reichtum ausdrückt und zeigt, ist kein Reichtum, sondern versteckter Mangel.

Genauso ist es Mangel, wenn ich äußeren Reichtum und keinen inneren habe. Dann würden das vielleicht viele nicht als Mangel bezeichnen. Aber wenn man mal genau hinhört, diese Menschen sprechen sehr wohl von einem Mangel. Nämlich vom Mangel an innerem Reichtum, der sich in unerfüllt sein, in ungeliebt sein, in sich nicht zufrieden fühlen, äußert. Und in der Angst, dass der äußere Reichtum weniger wird oder sogar verschwindet, egal ob durch Steuern, Betrug, Entwertung…das  war übrigens die Hauptangst vieler meiner sehr vermögenden Kunden meiner Banker-Zeit.

Deswegen ist für mich ein ganz großer Mindset-Mythos, dass es viel wichtiger wäre, inneren Reichtum zu erschaffen. Nein. Innerer Reichtum und äußerer Reichtum gehen Hand in Hand. Idealerweise sind sie beide gleich.

Also das heißt, mein innerer Reichtum präsentiert sich perfekt in meinem äußeren Reichtum. Wie er das tut, das ist das Geniale, das entscheide ich. Denn nicht für jede ist der Porsche in der Garage oder das Haus auf Mallorca, das Zeichen für äußeren Reichtum. Da geht es darum, ehrlich mit uns zu sein und sich selbst zu fragen:

Was wäre für mich äußerer Reichtum, der zu mir passt?

 

Mich zu trauen, mir das auch wirklich einzugestehen und auch zu leben. Denn gerade in spirituellen Kreisen ist es immer noch ein bisschen verpönt, äußeren Reichtum zu leben/haben. Ja sogar den Wunsch danach noch nicht transformiert zu haben.

Ich glaube aber, wenn mein äußerer Reichtum meinen inneren Reichtum repräsentiert und nicht dazu dient, mich besser zu machen – oder dass ich glaube, dass die Dinge im Außen mich besser machen – dann ist es wundervoll ihn zu leben. Denn nur dann ist mein innerer und äußerer Reichtum im Einklang.

Dann steige ich wirklich aus dem Mangeldenken aus. Denn Mangeldenken hat überhaupt nichts mit der Höhe deines Bankkontos zu tun. Ich kenne finanziell reiche Menschen, die tief im Mangel verhaftet sind.

Aber Vorsicht: Ein bestimmtes Einkommenslevel oder Geldlevel gehört in unserer Gesellschaft schon dazu, damit du ein erfülltes Leben führen kannst. Wenigstens so lange wir uns auf dieses System geeinigt haben. Denn Geld ermöglicht uns zu wählen, Entscheidungen zu treffen, erschafft Möglichkeiten.

Wenn wir innerlich wachsen und unsere inneren und äußeren Reichtum immer mehr in Einklang bringen wollen, dann werden wir viel mit dem nächsten Mythos in Kontakt kommen.

 

Mit dem richtigen Mindset geht alle leicht-Mythos

 

In dem Moment, wo ich meine Komfortzone ausdehne, das heißt, dass ich etwas mache, was ich noch nicht getan habe, dann werden sich automatisch Zweifel und Ängste melden. Ich werde mich unbequem, unsicher und nicht besonders toll fühlen, so ist das Leben einfach strukturiert. Und so sind wir strukturiert.

Das heißt, solange ich meine Entscheidungen innerhalb meiner Komfortzone treffe, wird sich das immer leicht und bequem anfühlen. Ich werde dann aber auch nur Ergebnisse erzielen, die ich immer schon erziele.

Wenn ich neue Ergebnisse will, dann werde ich Neues ausprobieren. Das heißt, meine Komfortzone ausdehnen dürfen oder überschreiten.

Jedesmal, wenn ich meine Komfortzone ausdehne wird es sich unangenehm anfühlen. Auch wenn der Mythos heißt, dass mit dem richtigen Mindset alles ganz leicht und einfach geht.

Da kann ich noch soviel Mindset-Techniken anwenden, irgendwann werde ich den Schritt in das praktisch gelebte Leben tun dürfen und der wird sich schwierig, zäh, doof anfühlen. Das heißt nicht, dass das nicht der richtige Weg ist. Das heißt nur, dass wahrscheinlich mein Ego ein bisschen seine Hände mit im Spiel hat. Dann geht es darum, die Hände meines Ego immer wieder aus dem Spiel rauszunehmen.

Auch der absolut richtige Weg wird sich zeitweise zäh, schwer, mühevoll und voller Angst anfühlen.
Angst ist Vorfreude ohne Atmen.

Also hilft Atmen. Stille und Lauschen.

Denn die besten Antworten finden wir meistens, wenn wir still werden und auf unser Herz lauschen. Schenke dir diese Zeit.

Und dann gehe deinen Weg.

Dann ist es auch mit der Komfortzone leichter.

 

Ich unterstütze dich auch gerne auf deinem Weg. So dass du dort rauskommst, wo du hin willst.

Hier kannst du dich umsehen.

Dann kannst du die Mindset-Mythen als nette Geschichten erkennen. Dann kannst du dein Geld auf eine authentische Art verdienen, zum Wohle deines Lebens und der Welt.

Mit ganz viel LebeSchön und Freude!

… und den Mindset-Techniken, die genau dich unterstützen.

 

 

 

 

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