Es kommt immer dasselbe Ergebnis, egal was du machst?

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Hängst du gerade fest?

So richtig?

Denn egal, was du machst, es kommt immer das gleiche raus?

Oft glauben wir ja, dass wir festhängen, weil sich IMMER das gleiche Ergebnis
zeigt, egal was wir machen.
Stimmt es denn wirklich, dass wir festhängen können?

Das würde ja bedeuten, dass sich nichts ändert.

Aber es gibt gefühlte 100 Zitate, die sagen, dass es immer weiter geht.

Wie zum Beispiel:
– Du kannst nie 2x in den gleichen Fluss steigen.
– Jeder Moment ist einzigartig.
– Alles entwickelt sich immer weiter.
– Die Welt dreht sich immer weiter.

Es gibt auch ein paar andere, die beschwören die Sehnsucht herauf, dass wir manchmal gerne die Welt anhalten würden, damit dieser Moment ewig bleibt. So, dass es so bleiben würde, wie es jetzt ist. Dahinter steckt das Wissen, dass das Leben grundsätzlich Veränderung ist und zwar andauernd.

Wie können wir denn dann festhängen?

 

Im Grunde ist es eine fantastische Leistung, dass wir es schaffen, in einer
sich immer verändernden Welt, zuverlässig das gleiche Ergebnis zu
produzieren.

Wenn es ein Ergebnis wäre, auf das wir Lust hätten und das wir gerne wollen,
dann wäre es ziemlich gut.
Aber meistens dreht es sich ja um Ergebnisse, die wir nicht mehr
wollen.

Da liegt auch schon die erste Veränderung, die wir machen können.

Ich kann mich noch gut an Zeiten in meinem Leben erinnern, wo es mir so ging und mir mein Coach die Frage stellte „Ja, was hättest du denn gerne?“ und ich
sagte „Ich will einfach nur nicht, dass es so ist, wie es jetzt ist“. Diese Antwort bekomme ich übrigens auch häufig auf die Frage. Wir haben schon alle so viel am Mindset gearbeitet und wissen deshalb genau: dort wo unser Fokus liegt, das geschieht.

Wenn ich meinen Fokus auf etwas habe, was ich auf gar keinen Fall möchte und es keine Verneinung im Universum gibt, wo habe ich dann meinen Fokus?
Bingo! Genau da, wo ich NICHT hin will.

Das ist auch der Grund, warum Skifahrer immer den einzigen Baum auf der ganzen Piste treffen, weil DEN wollen sie auf jeden Fall NICHT treffen…..
Und was passiert?
Sie treffen genau den.

Ich spreche aus Erfahrung: Ich bin selbst schon wie hypnotisiert auf diesen einen Baum zugefahren, mit dem Gedanken „OH MEIN GOTT NEIN… NICHT DIESER BAUM… NICHT DEN… NEIN“. Ich bin gerade noch vorbeigekommen, aber es war knapp.

Damit mir das im Leben nicht zu häufig passiert und ich nicht immer wieder die gleichen Ergebnisse habe, die ich gar nicht mehr möchte, mache ich regelmäßig diesen ersten Schritt. Es ist aber weder Arbeit an meinem Mindset, noch ist es irgendeine „geheime“ Technik, noch verlängere ich die Morgenroutine, noch lege ich eine extra Mediation ein. Nein, der erste Schritt, der absolut wirkungsvoll ist, ist ganz praktisch.

Ich überlege mir ganz bewusst:
Was will ich wirklich?

Und zwar positiv formuliert.

Das heißt, was genau will ich erreichen? Ich setze mir ein klares,
neues Ziel. Konkret. (Zum Thema ZIELE findest Du sehr viele Informationen auf meinem Blog)

Diesen Schritt kannst Du ruhig schriftlich machen. Wenn wir nur in den Gedanken, im Denken bleiben, dann bleiben wir auch in einer Unverbindlichkeit und wundern uns, dass wir uns zwar so viele Gedanken gemacht haben, aber trotzdem nichts passiert. Also mache es ruhig konkret, schriftlich und deutlich.

Zu einem guten Ziel gehört übrigens auch immer ein Plan, den du umsetzen kannst. Denn das führt uns zu meinem zweiten Schritt.

Auch er hat wieder wenig mit Mindset-Techniken zu tun. Er ist auf den ersten Blick nicht wirklich sexy:

Ich analysiere meinen Alltag.

 

Das ist herausfordernd, es erfordert absolute Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, es braucht Beobachtung und meistens braucht es auch einen guten Coach (deswegen habe ich meinen Coach dafür). Ich glaube, dass ein guter Coach dir da sehr weiter hilft. Ich merke es bei meinen Kundinnen, wie effektiv es ist, wenn jemand seine Finger auf die blinden Flecken legt und sie so sichtbar machen kann.

Eine gute Hilfestellung, wenn du jetzt Fragezeichen in den Augen hast und denkst „Oh mein Gott, woher soll ich das wissen?“, frage dich einfach mal:

Wie wäre ich, wenn ich mein neues Ziel erreicht hätte?

Was ist das, was ich dann TUN würde?

Damit kannst Du deinen Alltag, wie du ihn jetzt lebst, vergleichen und relativ schnell finden, was genau die Stellschrauben sind, die du drehen kannst, um bei deinem neuen Ziel herauszukommen. Um es ganz praktisch zu machen, habe ich auf meinem Blog einen wunderschönen Artikel über Sprachnachrichten geschrieben.

Das ist ein ganz konkretes Beispiel wie du ganz praktisch deinen Alltag analysieren kannst. So kannst du deine Muster erkennen.
Ohne, dass wir die Muster hinter unserem TUN erkennen, werden wir nicht die Stellschrauben finden, die wir verändern müssen, damit wir an unserem neuen Ziel rauskommen.

Es geht immer um das, was wir aktiv leben, nicht um die paar Minuten, in denen wir Mindset-Arbeit machen. Die sind auch wichtig. Aber: Wenn wir die meiste Zeit des Tages nicht nach dem leben, was wir uns in unserer Mindset-“Arbeit“ erzählen, dann kommt eben  auch das raus, was wir leben und nicht was wir gerne hätten.

Beim zweiten Schritt ehrlich hinzugucken, ist deswegen schwer, weil wir dazu tendieren, uns selbst lieblos zu behandeln.
Sei lieb mit dir. Behandle dich selbst so, wie du einen geliebten Menschen behandeln würdest.

Du hast genau so gehandelt, weil du voll davon überzeugt warst, dass es das Richtige ist. Also bitte verschwende deine Energie nicht damit, dich über irgendwelche Fehler (die es gar nicht gibt) aufzuregen oder dich selbst schlecht zu machen. Nutze deine Energie, um sie dort hinzulenken, wo du hin möchtest. So hast du deinen Fokus darauf, das Positive zu fördern, denn das bringt dich sehr viel weiter.
Ich weiß, das hier zu lesen kommt sehr harmlos daher.

Diese zwei Schritte bringen dich wieder in Fluss, da bin ich mir ganz sicher.
Ganz sicher bin ich mir auch, dass sie dich weit über deine Komfortzone hinaus bringen. Das beginnt schon damit, sich ein Ziel zu überlegen. Denn oft sitzen diese Ziele weit hinter unserer Angst, also hinter unserer Komfortzone, hinter dem Bereich, in dem wir uns normal bewegen.

Wenn du diese 2 Schritte wirklich umsetzt und ernst nimmst, das bedeutet, dass du DICH und deine inneren Sehnsüchte und Wünsche ernst nimmst, dann bist du für die nächste Zeit gut beschäftigt. Dann brauchst du keine 100 Bücher zu lesen, was man tun kann, um wieder in Fluss zu kommen.

Du setzt einfach diese zwei Schritte um. Aktiv.
Die wirken garantiert!
100 %
WENN du sie umsetzt….
Dabei wünsche ich dir richtig viel Spaß!!

Hier kannst du dir die Episode anhören:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn du meinen Beitrag kommentierst, werden deine Daten nur im Rahmen deines Kommentars gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Es gilt meine Datenschutzerklärung.