Es kommt immer dasselbe Ergebnis, egal was du machst?

Hallo ich bin Uta Nimsgarn...

Hängst Du gerade fest?

So richtig?

Denn egal, was Du machst, es kommt immer das gleiche raus?

Oft glauben wir ja das wir festhängen, weil sich IMMER das gleiche Ergebnis
zeigt, egal was wir machen. Wir können alles ausprobieren, neue Wege und was uns gerade einfällt, aber am Ende kommt immer wieder das Gleiche raus.
Stimmt es denn wirklich, dass wir festhängen können?

Das würde ja bedeuten, dass sich nichts ändert.

Aber es gibt gefühlte 100 Zitate, die sagen, es geht immer weiter.

Wie zum Beispiel:
– Du kannst nie 2x in den gleichen Fluss steigen.
– Jeder Moment ist einzigartig.
– Alles entwickelt sich immer weiter.
– Die Welt dreht sich immer weiter.

Es gibt auch ein paar andere, aber die beschwören herauf, dass wir manchmal
gerne die Welt anhalten würden, damit dieser Moment ewig bleibt. Aber auch
da schwingt die Sehnsucht mit, dass etwas bleibt. Dahinter steckt das Wissen,
dass grundsätzlich das Leben Veränderung ist und zwar andauernd. Alles
entwickelt sich immer weiter.

Wie können wir denn dann festhängen?

 

Im Grunde ist es eine fantastische Leistung, dass wir es schaffen, in einer
sich immer verändernden Welt, zuverlässig das gleiche Ergebnis zu
produzieren.

Wenn es ein Ergebnis wäre, auf das wir Lust hätten und das wir gerne wollen,
dann wäre es ziemlich gut 😉

Aber meistens dreht es sich um Ergebnisse, die wir eigentlich nicht mehr
wollen, denn wir hätten gerne etwas anderes.

Da liegt auch schon die erste Veränderung, die wir machen können.

Ich kann mich noch gut an Zeiten in meinem Leben erinnern, wo es mir so
ging und mich jemand gefragt hat „Ja, was hättest Du denn gerne?“ und ich
sagte „Ich will einfach nur nicht, dass es so ist, wie es jetzt ist“. Diese Antwort
bekomme ich übrigens auch häufig auf die Frage. Wir haben schon alle sehr
viel am Mindset gearbeitet und wissen genau, dort wo unser Fokus liegt, das
geschieht.

Wenn ich meinen Fokus auf etwas habe, was ich auf gar keinen Fall möchte
und es keine Verneinung im Universum gibt, wo habe ich dann meinen Fokus?
Bingo! 😉 Genau da, wo ich NICHT hin will.

Das ist auch der Grund, warum die Skifahrer immer den einzigen Baum im
ganzen Hang treffen, weil DEN wollen sie auf jeden Fall NICHT treffen…..
Und was passiert?
Sie treffen genau den!

Da spreche ich aus Erfahrung: Ich bin selbst schon wie hypnotisiert auf diesen
einen Baum zugefahren, mit dem Gedanken „OH MEIN GOTT NEIN… NICHT
DIESER BAUM… NICHT DEN… NEIN“. Ich bin gerade noch vorbeigekommen,
aber es war knapp.

Damit mir das im Leben nicht häufig passiert und ich immer wieder die
gleichen Ergebnisse habe, die ich gar nicht mehr möchte, gibt es einen ersten
Schritt. Aber es ist weder Arbeit an meinem Mindset, noch ist es irgendeine
„geheime“ Technik, noch verlängere ich die Morgenroutine, noch lege ich eine
extra Mediation ein. Nein, der erste Schritt, der absolut wirkungsvoll ist, ist
ganz praktisch.

Ich überlege mir ganz klar:
Was will ich eigentlich?

Und zwar positiv formuliert.

Das heißt, was genau will ich eigentlich erreichen? Ich setze mir ein klares,
neues Ziel. Konkret. (Zum Thema ZIELE findest Du sehr viele Informationen
auf meinem Blog)

Das ist der erste Schritt, damit wir, wenn wir neue
Ergebnisse wollen, auch neue Ergebnisse erreichen.

Nämlich:
Was will ich denn stattdessen erreichen?

Diesen Schritt kannst Du ruhig schriftlich machen. Wir machen zu viel einfach
nur in Gedanken, bleiben so in der Unverbindlichkeit und wundern uns, wo wir
uns so viele Gedanken gemacht haben, dass trotzdem nichts passiert. Also
mache es ruhig konkret, schriftlich und deutlich. Zu einem guten Ziel gehört
übrigens auch immer ein Plan, den Du umsetzen kannst. Denn das führt uns zu
meinem zweiten Schritt. Auch der immer. Nein. Das was ich den ganzen Tag über mache.

Es ist herausfordernd, es erfordert absolute Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, es braucht Beobachtung und meistens braucht es auch einen guten Coach (deswegen habe ich meinen
Coach dafür). Ich glaube, dass ein guter Coach Dir da sehr weiter hilft. Ich
merke es bei meinen Kundinnen, wie effektiv es ist, wenn jemand seine Finger
auf die blinden Flecken legen und sie so sichtbar machen kann.

Eine gute Hilfestellung, wenn Du jetzt Fragezeichen in den Augen hast und
denkst „Oh mein Gott, woher soll ich das wissen?“, frage Dich einfach mal:

Wie wäre ich, wenn ich mein neues Ziel erreicht hätte?

Was ist das, was ich dann TUN würde?

Damit kannst Du Deinen Alltag, wie Du ihn jetzt lebst, vergleichen und relativ
schnell finden, was genau die Stellschrauben sind, die Du drehen kannst, um
bei Deinem neuen Ziel herauszukommen. Um es ganz praktisch zu machen, habe
ich auf meinem Blog einen wunderschönen Artikel über Sprachnachrichten
geschrieben.

Das ist ein ganz konkretes Beispiel und genau um solche Beispiele geht es mir, um ganz
praktisch Deinen Alltag zu analysieren. Vielleicht geht es darum, einfach mal
Deine Art anzuschauen, wie Dein Multi-Tasking ist und was dahinter für Muster
sichtbar sind. Ohne, dass wir die Muster hinter unserem TUN erkennen, werden
wir nicht die Stellschrauben finden, die wir verändern müssen, damit wir an
unserem neuen Ziel rauskommen.

Es geht immer um das, was wir aktiv leben, nicht um die paar Minuten, wo wir
Mindset-Arbeit machen. Die sind auch wichtig. Aber: Wenn wir die meiste Zeit
des Tages nicht nach dem, was wir uns in unserer Mindset-“Arbeit“ erzählen,
leben, dann kommt eben hinten auch nur das raus, was wir leben.

Diese zwei Schritte bringen Dich wieder in Fluss, da bin ich mir ganz sicher.
Ganz sicher bin ich mir auch, dass sie Dich weit über Deine Komfortzone
hinaus bringen. Das beginnt schon damit, sich ein Ziel zu überlegen. Denn oft
sitzen diese Ziele weit hinter unserer Angst, also hinter unserer Komfortzone,
hinter dem Bereich, in dem wir uns normal bewegen.

Und auch beim zweiten Schritt mal ehrlich hinzugucken, ist deswegen oft
etwas schwieriger, weil wir dazu tendieren, mit uns selbst nicht so lieb
umzugehen, uns zu schimpfen. Macht das bitte nicht.
Sei lieb mit Dir 🙂

Du hast genauso gehandelt, weil Du voll davon überzeugt warst, dass es das
Richtige ist. Also bitte verschwende Deine Energie nicht damit, Dich über
irgendwelche Fehler (die es gar nicht gibt) aufzuregen oder Dich selbst
schlecht zu machen. Nutze Deine Energie, um sie dort hinzulenken, wo Du hin
möchtest, um das Positive zu fördern, denn das bringt Dich sehr viel weiter.
Ich weiß, das hier zu lesen kommt sehr harmlos daher.

Aber es ist wie bei allen Dingen:
Wenn Du diese 2 Schritte wirklich umsetzt und ernst nimmst, was bedeutet,
dass Du DICH und Deine inneren Sehnsüchte und Wünsche ernst nimmst,
dann bist Du für die nächste Zeit gut beschäftigt. Dann brauchst Du jetzt auch
nicht mehr 100 andere Bücher zu lesen, was man tun kann, um wieder in Fluss
zu kommen.

Du kannst einfach diese zwei Schritte tun.
Die wirken garantiert!
100 %
WENN Du sie umsetzt….
Dabei wünsche ich Dir richtig viel Spaß!!

Hier kannst du dir die Episode anhören:

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